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Medienkonzept Theodor-Schwann-Kolleg

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Präambel

Präambel

  • Das Theodor-Schwann-Kolleg, als Weiterbildungskolleg versteht sich als ein digital gestützter, heterogenitätssensibler und beratungsorientierter Lern- und Lebensraum, in dem erwachsene Lernende ihre individuellen Bildungswege erfolgreich gestalten können.
  • Digitale Medien werden dabei nicht nur als Werkzeuge, sondern als Gestaltungs- und Teilhabeinstrumente eingesetzt.
  • Ziel ist es, die Studierenden zu befähigen, in einer zunehmend digitalisierten Welt kritisch, selbst bestimmt, kreativ und verantwortungsvoll zu handeln – im Studium, im Beruf und in der Gesellschaft

Entwicklungsziele

  • Das Kolleg entwickelt sich zu einer zukunftsfähigen Bildungseinrichtung, die:
    • Digitalisierung didaktisch sinnvoll integriert
    • flächendeckenden Einsatz von Endgeräten (iPads, digitale Schulbücher, kollaborative Plattformen) anbietet
    • kompetenzorientierte Nutzung digitler Möglichkeiten entlang der sechs Bereiche des Medienkompetenzrahmens NRW (Bedienen & Anwenden, Informieren & Recherchieren, Kommunizieren & Kooperieren, Produzieren & Präsentieren, Analysieren & Reflektieren, Problemlösen & Modellieren) fördert.
    • die kritische Reflexion und produktive Nutzung von KI-gestützten Tools ausdrücklich fördert.
    • Heterogenität als Chance nutzt
    • die Förderung von individualisierten Lernwegen durch digitale Differenzierungsmöglichkeiten (z. B. adaptive Lern-Apps, personalisierte Aufgabenformate, Blended Learning im Abi-Online-Konzept) aktiv unterstützt.
  • Lernsettings schafft, die unterschiedliche Lernbiografien und Lebenssituationen der Studierenden berücksichtigen.
    • die Beratung und Begleitung schulintern wie extern systematisch fördert und stärkt
  • digitale Tools zur Unterstützung von Beratung, Feedback und Lernstandsanalyse standardisiert verwendet.
    • qualifizierte schulische Beratung anbietet, (pädagogisch, digital, beruflich) als fester Bestandteil des Lernprozesses
    • Förderung der Selbstlernkompetenz und Eigenverantwortung durch klare Strukturen und transparente digitale Lernumgebungen.
  • Vision:
    Das Theodor-Schwann-Kolleg soll ein Ort werden, an dem Digitalisierung zur Ermöglichung von Chancengerechtigkeit, Heterogenität zur Ressource für gemeinsames Lernen und Beratung zum Schlüssel individueller Bildungserfolge wird.

Organisation

🏫 Ausstattung und Infrastruktur

  • Eine gute Ausstattung bildet die Grundlage für ein erfolgreiche umgesetztes schulisches Medienkonzept. Dazu gehören:
    • Moderne Endgeräte wie iPads (Derzeit für alle Studierenden ab Semester 2 ARS, AG und Kolleg ab Semester 1), Notebooks und PCs für Schüler*innen (30 Geräte für den Unterricht) und Lehrkräfte.
    • Interaktive Tafeln insgesamt 22 Stück, oder Beamer in den Klassen, zusätzlich magnetische Whiteboards
    • Flächendeckendes WLAN im gesamten Schulbereich.
    • Serverstrukturen zur sicheren Verwaltung und Datenspeicherung.
    • Peripheriegeräte wie Drucker, Scanner und Dokumentenkameras.
      Geplant sind außerdem Anschaffungen wie Mikrophone und Kopfhörer zum erstellen von Audiodateien und Podcasts für und von Schüler*innen.
  • Die regelmäßige Wartung und Erweiterung dieser Infrastruktur ist unerlässlich, um innovative Lernformen nachhaltig zu unterstützen.
  • Die IT-Verwaltung erfolgt durch die RKN-IT, die Digitalisierungsbeauftrage, Medienbeauftragte, iPad-Beauftragte in Kollaboration.

🧑💼 Verantwortlichkeiten und Organisation

  • Die Umsetzung des Medienkonzepts erfordert klare Verantwortlichkeiten:
    • Medienbeauftragter* Herr Bauer koordiniert die Digitalisierung und steht als Ansprechpartner*in zur Verfügung.
    • Herr Bauer, Frau Mertgens und Frau Bartel (intern), RKN-IT (Extern) IT-Support sorgen für Wartung und technischen Support.
    • Fachkonferenzen erarbeiten medienbezogene Inhalte für die Fächer.
    • Die Schulleitung und der Verantwortliche für Schulentwicklung , Herr Dr. Prieß, stellvertretende Schulleitung Herr Nabbefeld und Herr Esser tragen die Gesamtverantwortung (SL) und sorgen für kontinuierliche Entwicklung.
    • Frau Mertgens Digitalisierungsbeauftragte*unterstützt die digitale schulische Entwicklung durch Beratung, Koordination und Fortbildungsimpulse
    • die Schulprogramm Arbeitsgruppe um Frau Kaiser arbeitet konzeptionell an Weiterentwicklungen.
    • Öffentlichkeitsarbeit, Soziale Medien: Frau Breyther betreut Instagram und Facebook, teilt Eindrücke aus dem Schulalltag, Veranstaltungen, Schülerprojekte
    • Homepage: Frau Bartel
    • Logineo orange Frau Gelbert
    • Abitur-Online Frau Gelbert
    • Fortbildungskonzept und iPad-Konzept Frau Ortmann
    • KI Konzept, Konzept zu Facharbeiten etc. mit KI, Frau Mertgens
  • So werden Aufgaben verteilt und Synergien geschaffen.
  • Organigramm

Zwischenstand: Digitalität im Unterricht

  • Ergebnis der Selbsteinschätzung der Lehrkräfte zur Arbeit mit digitalen Tools im Unterricht vom 15.07.2025
  • Im Ergebnis ist ersichtlich, dass viele der Lehrkräfte digitalgestützt arbeiten, sich weitestgehend sicher fühlen mit digitalen Mitteln und einen Einsatzt digitaler Medien als unterrichtsförderlich erachten.
  • Festzuhalten ist aber auch dass nur 20 Lehrkäfte an der Befragung teilgenommen haben. Die Beftragung erfolgte über ein digitales Tool

Lehrpläne

📚 Schulinterne Lehrpläne & 🏛️ Kernlehrpläne

  • Die schulinterne Curriculumsentwicklung orientiert sich an den Kernlehrplänen NRW, integriert aber schulische Schwerpunkte:
    • Kernlehrpläne definieren die verbindlichen Inhalte sowie Kompetenzerwartungen für jedes Fach.
    • Schulinterne Lehrpläne legen fest, wie und mit welchen Medien die Kompetenzen schulintern vermittelt werden.
    • Medienbildung ist als Querschnittsaufgabe in allen Fächern verankert. Die Inhalte sind im Medienkompetenzrahmen NRW festgelegt.
    • Regelmäßige Anpassung der Pläne gewährleistet Aktualität und Praxisbezug.

Schulinterne Lehrpläne Abendrealschule

Schulinterne Lehrpläne Abendgymnasium, Kolleg, Abitur-Online

Medienbildung

🧠 Medienkompetenzrahmen NRW

  • Der Medienkompetenzrahmen NRW bildet die Grundlage für die Vermittlung von Medienkompetenz an Schulen. Er umfasst sechs Kompetenzbereiche:
  • 1. Bedienen und Anwenden
    2. Informieren und Recherchieren
    3. Kommunizieren und Kooperieren
    4. Produzieren und Präsentieren
    5. Analysieren und Reflektieren
    6. Problemlösen und Modellieren
  • Diese Bereiche werden altersstufengerecht im Unterricht umgesetzt und in die schulinterne Evaluation eingebunden.

Schwerpunkte der Medienbildung in den einzelnen Fächern

  • Biologie: siehe auch: SiLP Biologie RS/GY
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  • Daten aufnehmen, visualisieren, verstehen, bewerten
  • Recherchieren und beurteilen von Informationen zu biologischen Sachverhalten
  • Erstellen von Lehrfilmen und Animationen
  • kooperatives digitales Arbeiten an wissenschaftlichen Projekten
  • Erstellen von Präsentationen, Dokumenten
  • kritische Bewertung von unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Medieninhalten (TikTok, Nachrichten, Werbung)

Heterogenität der Studierendenschaft/ Medienkonzept

Umgang mit privater Handynutzung am Theodor-Schwann-Kolleg

  • Diskussionsvorlage: Konzept zum Umgang mit dem privaten Handy.
  • Lehrkräfte gehen mit gutem Beispiel voran.
  • Konzept:
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iPads als Leihgeräte

🍏 iPad-Konzept

  • Das iPad-Konzept sieht den gezielten Einsatz von Tablets im Unterricht vor:
    • 1:1 Ausstattung für Schüler*innen ab dem ersten Semester Reakschule (ARS1), die IK Kurse arbeiten analog.
      derzeit: teilweise BYOD da nicht genügend iPads vom Land gestellt werden
    • Integration digitaler Schulbücher und Lern-Apps, jede Fachschaft gestaltet hier den sinnvollen Einsatz digitaler Anwendungen
    • Förderung der Eigenverantwortlichkeit durch Geräteverwaltung, die iPads können von den Studierenden mit einer eigenen AppleID verwendet werden. Als erwachsene Studierende im 2. Bildungsweg wird hier auf Eigenverantwortlichkeit gesetzt. Der Einsatz im Unterricht unterliegt den Regeln der unterrichtenden Lehrkraft.
    • Nutzung im Unterricht für Recherche, Präsentationen und kollaborative Aufgaben, allgemeine Regeln sind im iPad-Konzep und im Leihvertrag für die Schulgeräte formuliert.
    • Regelmäßige interne wie externe Schulungen für Lehrkräfte und technische Einführungen für Schüler*innen.

Umgang mit KI-Tools im Unterricht

🤖 KI-Konzept

  • Die Integration künstlicher Intelligenz (KI) erfolgt schrittweise und reflektiert:
    • Einführung in grundlegende KI-Konzepte (z.B. ChatGPT, KI in Suchmaschinen), Regeln für die Nutzung im Unterricht sind im KI-Kozept formuliert.
    • Förderung von kritischer Medienkompetenz: Chancen und Risiken erkennen.
    • Einsatz von KI-gestützten Tools für personalisiertes Lernen und differenzierte Förderung.
    • Diskussion ethischer Fragestellungen (z.B. Datenschutz, algorithmische Verzerrung).
    • Fortbildungen für das Kollegium zu KI-Themen und deren Einsatz im Unterricht.

Alternative Prüfungsformate und Aufgaben im Zeitalter von KI Tools

  • Den Lehrkräften is bewusst, das Lehren und Lernen im Zeitalter der KI anders strukturiert werden muss. Es befinden sich unterschiedliche Herangehensweisen in der Testphase.
  • Die Lehrkräfte entscheiden derzeit individuell für Ihren Unterricht, welche Alternativen zu schriftlichen Hausaufgaben, die auch mit KI-Tools gelöst werden können, sie einführen
  • Vorschläge in der Testung derzeit: vor Ort schreiben - zu Hause recherchieren und vorbereiten, punktuelle mündliche Überprüfungen bei Zweifel über den Anteil der eigenen Leistung und als Überprüfung des erworbenen Fachwissens, Projektarbeiten unter expliziter und gezielter Miteinbeziehung von KI-Tools zur Problemlösung.
  • Verschiebung der Bewertung bei schriftlichen Aufgaben zur Bewertung der Problemlösungskompetenz und Darstellungskompetenz des Erarbeiteten
  • kritische Bewertung und Beurteilung von KI-generierten Inhalten im Unterricht thematisieren und anwenden.

Facharbeiten/Fachreferate

  • Umgang mit Fachreferaten/Facharbeiten
  • Im Zeitalter der KI-Tools muss die Bewertung von Fachreferaten angepasst werden.
  • Vorschläge in der Biologie → s. SiLP

Abitur-Online (Abendbereich)

🧑💻 Abi-Online-Konzept

  • Abitur-Online unterstützt die digitale Organisation und Durchführung des Unterrichts im Abendbereich, in diesem Bildungsgang wird ein Teil des Unterricht über Distanz absolviert:
    • Bereitstellung aller Prüfungsunterlagen und -informationen über geschützte Plattformen, hier Logineo-Orange.
    • Nutzung sicherer Kommunikationswege zwischen Schulleitung, Lehrkräften und Prüflingen, Logineo oder Edupage.
    • Einbindung von digitalen Tools zur Abwicklung administrativer Abläufe, Edupage.
    • Leitfäden und Schulungen zur Nutzung der Plattform für alle Beteiligten.
  • Dies erleichtert den Ablauf und erhöht die Transparenz.

Öffentlichkeitsarbeit

🌐 Webpräsenz: Homepage, Facebook & Instagram

  • Die digitale Außendarstellung der Schule umfasst mehrere Kanäle:
    • Homepage als zentrales Informationsportal für Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte mit aktuellen News, Downloads und Kontaktinfos. Links über die Homepage zu den Lernplattformen und sozialen Medien.Theodor-Schwann-Kolleg
    • Facebook wird zur Werbung für den Studiengänge und zur Kommunikation mit der Schulgemeinschaft und Alumni genutzt.
    • Instagram dient der Darstellung des Schullebens und zur Ansprache junger Menschen, zur Rekrutierung neuer Studierender.TSK Insta
    • Redaktionelle Betreuung durch festgelegte Verantwortliche sichert Qualität und Datenschutz.

Im Kollegium - Umsetzung der Entwicklungsziele

👩🏫 Fortbildungskonzept

  • Fortbildungsangebote sind essenziell, um alle Kolleg*innen kompetent im Umgang mit digitalen Medien zu machen:
  • Grundlagen sind im allgemeinen Fortbildungskonzept des Theodor-Schwann-Kollegs ausgeführt. Im digitalen Bereich geht es vor allem um:
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    • Einführungskurse zu Hard- und Software, z. B. zu den ProWise Tafeln, iPads, AppleTeacher .
    • Fachdidaktische Fortbildungen zur Nutzung digitaler Medien im jeweiligen Unterrichtsfach,, schulintern und -extern, Mikorfortbildungen innerhab der Fachschaften.
    • Workshops schulintern zu Datenschutz, Urheberrecht und digitaler Kommunikation.
    • Erfahrungsaustausch und Peer-Learning innerhalb des Kollegiums.
    • Kontinuierliche Evaluation und Anpassung des Fortbildungsangebots, Feedback durch das Kollegium, Planung gemeinsam mit Fortbildungsbeauftragen, Digitalisierungsbeauftragten und Schulleitung.

Fortbildungen Digitalisierung

konkrete Umsetzung der Entwicklungsziele

📱 Verwendete Apps & Anwendungen

  • Wichtige digitale Werkzeuge für Unterricht und Organisation sind:
    • Lernplattformen: z.B. Moodle, Logineo, Teams
    • Kollaboration: Edumaps, TaskCards, Padlet, Etherpad, geteilte Apps z. B. Excel
    • Kommunikation: Schul-E-Mail, Messenger-Dienste über EduPage, WebEx
    • Fachbezogene Apps: GeoGebra, ANTON, SimpleClub, Pages, Numbers,digitale Schulbücher, ChatGPT, Fobizz Tools, Kahoot, Quizlet
    • Verwaltungssoftware: EduPage (Stundenplan), Notenverwaltung
  • Fachübergreifend:
    • ChatGPT. LeChat, AISChat (Telli), Perplexity, Flux, DALLE etc.
    • Gamma, Canva, MSOffice, Apple on-board, inkl. KI Tools
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  • Die Auswahl orientiert sich stets an Datenschutz, Nutzerfreundlichkeit und curricularen Vorgaben.

Digitalisierung der Organisationsstrukturen

  • Ziel: Eine Schule ohne Papierchaos, in der alle Verwaltungsprozesse, Konferenzen und Kommunikationswege zentral, digital, transparent und barrierefrei organisiert sind. Jeder Beteiligte – Lehrkräfte, Schülerinnen, Betreuungspersonen, Verwaltung und Schulleitung – hat schnellen, ortsunabhängigen Zugang zu den benötigten Informationen und Kommunikationskanälen.
  • Über die letzten Jahre wurden Schritte begangen auf dem Weg zu einer digital verschlankten Organisationsstruktur der Schule. Einige Dinge sind noch geplant, manches lässt sich bisher noch nicht zentral und rechtssicher umsetzen (Stand: s. Anhang)

Apps und Anwendungen in den Fächern

  • Biologie: Goodnotes, Excel/Numbers, Powerpoint/Keynote, Moodle, ChatGPT, Perplexity. DALLE (Über FoBizz), iMovie, Klett lernen, FloraIncognita, Anatomie3D, Plattformen: SimpleClub, TeacherToby, STARKErklärt, NotebookLM, Gamma, Canva
  • Englisch und Französisch
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Unterrichtsbeispiele aus den Fächern

Konkrete Beispiele für digtalgestützes Lernen