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Medienkonzept Raphael-Schule Eslohe

Nicole Waldow-Bierbaum

Technisch-pädagogische Voraussetzungen (TPEK)5

WLAN

  • Standort Eslohe: WLAN vorhanden
  • Standort Reiste: WLAN vorhanden
  • Standort Wenholthausen: WLAN vorhanden, aber nicht stabil und verlässlich nutzbar

digitale Endgeräte

    • iPads für die schulische Nutzung und zur Ausleihe vorhanden
    • 23 Lehrerlaptops vorhanden und in Nutzung
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Support für Hard- und Software

  • Damit die Dienstlaptops, Präsentationsmedien und Schülertablets auch funktionsbereit sind und bleiben, erhalten wir durch die Südwestfalen IT (SiT) technischen Support. So werden mögliche Probleme zeitnah und fachmännisch behoben.

Fortbildungen

    • erfolgte Fortbildungen: Arbeiten mit dem iPad
  • Damit die Vermittlung der in diesem Konzept dargestellten Kompetenzerwartungen bewältigt werden kann, bedarf es der Qualifizierung aller Lehrkräfte. Auch wenn Fortbildungen in gewisser Weise in der Verantwortung der einzelnen Lehrkraft liegt - schließlich gibt es gerade beim Umgang mit neuen Medien unterschiedlichste Zugänge und Fertigkeiten -, so liegt es auch an der Schule, für alle geltende Angebote zu machen.
  • Nach der Neuinstallation von Geräten erhalten die Kolleginnen und Kollegen eine Einweisung in den Umgang mit diesen. Dabei und im Anschluss an diese Angebote können Lehrkräfte, die sich im Umgang mit den eingeführten medialen Werkzeugen und den schulrelevanten Anwendungen sicher fühlen, ihr Wissen an das Kollegium weitergeben. Dieses könnte auch im Rahmen von Teamsitzungen oder Dienstbesprechungen geschehen.
  • Zudem gibt es an allen Standorten bereits Medienbeauftragte und einen für alle drei Standorte beauftragten Digitalisierungsbeauftragten. Sie können fungieren als Mittler und Multiplikatoren. So können sie ihr Wissen um Hardware, Anwendungen und Onlineportale weitergeben, Bedürfnisse der Kollegen, Kinder sowie Eltern sammeln und Schwierigkeiten im Rahmen des First-Level-Supports beheben bzw. an die Verantwortlichen weitergeben.
  • Die schnell voranschreitende Entwicklung von digitalen Werkzeugen und deren sinnvolle Nutzung für unterrichtliche Prozesse stehen sicherlich auch weiterhin am Beginn ihrer Entwicklung. Daher ist davon auszugehen, dass ebenso didaktische Entwicklungen beständiger Veränderungen unterworfen sind. Aus diesem Grund werden die Interessen und Notwendigkeiten für Fortbildungsbedarfe innerhalb des Kollegiums regelmäßig erhoben und mit diesem in Bezug auf die Durchführung von gemeinsamen, kollegiumsinternen Fortbildungen abgestimmt. Zudem werden Angebote von Fortbildungsträgern im Bereich „Neue Medien“ durch E-Mail oder Aushänge rechtzeitig bekannt gegeben und bei Interessenbekundung im Einklang mit der Fortbildungsplanung genehmigt. Teilnehmer einer Fortbildung sind verpflichtet, die Erkenntnisse dieser Fortbildungen im Rahmen von Konferenzen in geeigneter Weise vorzustellen.

Vorbemerkung

  • Die Lebenswirklichkeit von Kindern ist heute schnellen Veränderungen unterworfen . Dies liegt auch an der zunehmenden Digitalisierung des alltäglichen Lebens. Der qualitative Umgang mit Medien aller Art ist damit von besonderer Wichtigkeit für die gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb tragen wir als schulische Institution eine besondere Verantwortung für die Medienerziehung unserer Schülerinnen und Schüler.
  • „Schulische Medienbildung versteht sich als dauerhafter, pädagogisch strukturierter und begleiteter Prozess der konstruktiven und kritischen Auseinandersetzung mit der Medienwelt. Sie zielt auf den Erwerb und die fortlaufende Erweiterung von Medienkompetenz; also jener Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die ein sachgerechtes, selbstbestimmtes, kreatives und sozial verantwortliches Handeln in der medial geprägten Lebenswelt ermöglichen. Sie umfasst auch die Fähigkeit, sich verantwortungsvoll in der virtuellen Welt zu bewegen, die Wechselwirkung zwischen virtueller und materieller Welt zu begreifen und neben den Chancen auch die Risiken und Gefahren von digitalen Prozessen zu erkennen.“
  • Medienbildung ist eine zeitgemäße schulische Aufgabe, der sich alle Schulen stellen müssen. Sie ist somit ein wichtiger Beitrag in vielfältigen unterrichtlichen Lernprozessen. Daher kann es nicht nur um die Vermittlung von Fertig- und Fähigkeiten gehen, sondern auch um das Bewerten, Planen und Reflektieren. Eine in den alltäglichen Unterricht zu integrierende Medienbildung dient nicht nur der Ausbildung und Erweiterung der Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler, sie hat zudem eine große Bedeutung für die unterrichtliche Qualitätssicherung und –steigerung:
  • „Indem die Medien selbst zum Gegenstand der Arbeit im Unterricht werden, erfahren die Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten und Beschränkungen einer durch Medien geprägten Lebenswirklichkeit. Die systematische Arbeit mit Medien trägt dazu bei, die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu entwickeln.“
  • Zusammenfassend ist es wichtig, das Lernen mit Medien systematisch in vielfältige Lernprozesse zu integrieren. Schülerinnen und Schüler erhalten somit Kenntnisse und Fertigkeiten, um an der von Medien beeinflussten Gesellschaft partizipieren zu können. Dabei legen wir auch Wert darauf, dass der eigene Medieneinsatz kritisch hinterfragt wird. Es ist daher notwendig, dass die Medienerziehung und –bildung als ein gemeinsames Ziel zwischen Schule und Elternhaus gesehen wird. Dies soll über den wechselseitigen Austausch in den Mitwirkungsgremien sowie durch thematische Elternabende erreicht werden.
  • Hinweis: Das im Folgenden vorgelegte Medienkonzept unserer Schule kann dabei nur als vorläufig betrachtet werden. Derzeit befindet sich der Schulverbund noch in der Phase des Zusammenwachsens. Unter anderem wird gegenwärtig mit verschiedenen Lehrwerken gearbeitet. Die Entwicklung eines gemeinsamen schulinternen Curriculums beginnt mit dem 2. Halbjahr des laufenden Schuljahres. Daher ist zu erwarten, dass der hier genutzte Kompetenzrahmen an verschiedenen Stellen Anpassungen erfahren wird.

Notwendige Maßnahmen zur Umsetzung des Medienkonzeptes4

technisch

    • Anschaffung weiterer Tabletkoffer am Standort Eslohe
    • Ausstattung der letzten Klassenräume mit Prowise-Tafeln
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pädagogisch

  • Fortbildungen
    • individuell
    • fobizz
    • schulintern
    • intern durch Multiplikation
  • Elterninformationsabend zur sicheren Medienutzung von Kindern
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Kompetenzen und ihre Vermittlung

  • Die Medieninitiative „Medienpass NRW“ hat einen Kompetenzrahmen entwickelt, der Kindern auf unterschiedlichen Alters- und Entwicklungsstufen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Medien weiterhelfen soll. Auf verschiedenen Altersstufen vom Elementarbereich bis zum Ende der Sekundarstufe I werden für die Bereiche „Bedienen und Anwenden“, „Informieren und Recherchieren“, „Kommunizieren und Kooperieren“, „Produzieren und Präsentieren“, „Analysieren und Reflektieren“ sowie „Problemlösen und Modellieren“ Kompetenzerwartungen formuliert und für deren Umsetzung pädagogische Anregungen gegeben. Im Folgenden findet sich der Kompetenzrahmen .

Einbezug der Elternschaft

  • Wir sehen die Medienerziehung und –bildung als eine gemeinschaftliche Aufgabe zwischen Schule und Elternhaus. Daher verpflichten sich die Lehrkräfte unserer Schule, die Eltern im Rahmen der Klassenpflegschaftssitzungen über die unterrichtlichen Zielsetzungen hinsichtlich der in diesem Konzept aufgeführten Kompetenzerwartungen zu informieren. Dazu gehört auch Informationen über die eingesetzten Lernprogramme. Letztere können den Eltern bei Bedarf über eine Sammelbestellung der Klasse zugänglich gemacht werden. Die Entscheidung darüber trifft die Klassenpflegschaft auf Grundlage der Bestellbedingungen der Hersteller bzw. Verleger. Die Zugangsdaten zu Onlineplattformen von Lehrwerken, Logineo-LMS, Antolin, Anton oder ähnlichen erhalten die Eltern durch ihre Kinder in schriftlicher Form.
  • Beim Einstieg in den Bereich „Internet“ erhalten die Eltern nach Möglichkeit die kostenlose Broschüre „Tipps für Eltern zum Einstieg von Kindern ins Netz“. Nach Absprache mit der Schulpflegschaft und den Fördervereinen werden Elterninformationsabende zum Umgang mit neuen Medien angeboten, so z.B. mit den Beauftragten für Gewaltprävention der Polizei im HSK oder Psychologen.
  • Im Weiteren wird den Eltern ein Handout auf der Homepage angeboten, die Hinweise und Tipps in Bezug auf die Mediennutzung von SuS gibt.

1. Bedienen und Anwenden4

... beschreibt die technische Fähigkeit, Medien sinnvoll einzusetzen und ist die Voraussetzung jeder aktiven und passiven Mediennutzung.

Ich weiß, wie man Medien nutzt

1.1 Medienausstattung (Hardware)

  • Medienausstattung (Hardware) kennen, auswählen und reflektiert anwenden; mit dieser verantwortungsvoll umgehen
  • Ich kenne verschiedene digitale Geräte und weiß, wie ich sie anwende.
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1.2 Digitale Werkzeuge

1.3 Datenorganisation

  • Informationen und Daten sicher speichern, wiederfinden und von verschiedenen Orten abrufen; Informationen und Daten zusammenfassen, organisieren und strukturiert aufbewahren
  • Ich kann Daten sicher speichern und wiederfinden.

1.4 Datenschutz und Informationssicherheit

  • Verantwortungsvoll mit persönlichen und fremden Daten umgehen; Datenschutz, Privatsphäre und Informationssicherheit beachten
  • Meine persönlichen Daten gehören mir! Ich schütze mich, indem ich diese nicht unüberlegt im Netz eingebe.

2. Informieren und Recherchieren4

... umfasst die sinnvolle und zielgerichtete Auswahl von Quellen sowie die kritische Bewertung und Nutzung von Informationen.

Ich finde, was ich wissen will

2.1 Informationsrecherche

2.2 Informationsauswertung

2.3. Informationsbewertung

2.4 Informationskritik

  • Unangemessene und gefährdende Medieninhalte erkennen und hinsichtlich rechtlicher Grundlagen sowie gesellschaftlicher Normen und Werte einschätzen; Jugend und Verbraucherschutz kennen und Hilfs- und Unterstützungsstrukturen nutzen
  • Ich weiß, wann und wo ich mir Hilfe hole, wenn mir etwas im Internet Angst macht.

3. Kommunizieren und Kooperieren4

... heißt, Regeln für eine sichere und zielgerichtete Kommunikation zu beherrschen und Medien verantwortlich zur Zusammenarbeit zu nutzen.

Ich trete in Kontakt mit anderen.

3.1 Kommunizieren und Kooperieren

  • Kommunikations- und Kooperationsprozesse mit digitalen Werkzeugen zielgerichtet gestalten sowie mediale Produkte und Informationen teilen
  • Ich kann digitale Geräte nutzen, um mich mit anderen auszutauschen.

3.2 Kommunikations- und Kooperationsregeln

3.3 Kommunikation und Kooperation in der Gesellschaft

  • Kommunikations- und Kooperationsprozesse im Sinne einer aktiven Teilhabe an der Gesellschaft gestalten und reflektieren; ethische Grundsätze sowie kulturell-gesellschaftliche Normen beachten.
  • Ich kenne geeignete Seiten, auf denen ich als Kind meine Meinung äußern kann.

3.4 Cybergewalt und -kriminalität

  • Persönliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Risiken und Auswirkungen von Cybergewalt und -kriminalität erkennen sowie Ansprechpartner und Reaktionsmöglichkeiten kennen und nutzen.
  • Ich weiß, wie ich mich bei Gewalt, Beleidigungen und Drohungen im Internet verhalte.
  • https://nrw.edumaps.de/106691/4222/mrp0lea1rq/edit

4. Produzieren und Präsentieren4

.. bedeutet, mediale Gestaltungsmöglichkeiten zu kennen und diese kreativ bei der Planung und Realisierung eines Medienproduktes einzusetzen.

Ich gestalte mit digitalen Geräten.

4.1 Medienproduktion und Präsentation

4.2 Gestaltungsmittel

  • Gestaltungsmittel von Medienprodukten kennen, reflektiert anwenden sowie hinsichtlich ihrer Qualität, Wirkung und Aussageabsicht beurteilen.
  • Ich weiß, wie ich mit Bildern, Schriftarten und Tönen bestimmte Wirkungen erziele.

4.3 Quellendokumentation

  • Standards der Quellenangaben beim Produzieren und Präsentieren von eigenen und fremden Inhalten kennen und anwenden.
  • Wenn ich Bilder oder Texte für meine Arbeit verwende, schreibe ich dazu, woher diese stammen.

4.4 Rechtliche Grundlagen

  • Rechtliche Grundlagen des Persönlichkeits- (u.a. des Bildrechts), Urheber- und Nutzungsrechts (u.a. Lizenzen) überprüfen, bewerten und beachten.
  • Ich veröffentliche nicht ohne Erlaubnis Bilder oder Informationen von anderen.

5. Analysieren und Reflektieren4

... ist doppelt zu verstehen: Einerseits umfasst diese Kompetenz das Wissen um die Vielfalt der Medien, andererseits die kritische Auseinandersetzung mit Medienangeboten und dem eigenen Medienverhalten. Ziel der Reflexion ist es, zu einer selbstbestimmten und selbstregulierten Mediennutzung zu gelangen.

Ich denke über meine Mediennutzung nach.

5.1 Medienanalyse

5.2 Meinungsbildung

5.3 Identitätsbildung

  • Chancen und Herausforderungen von Medien für die Realitätswahrnehmung erkennen und analysieren sowie für die eigene Identitätsbildung nutzen.
  • Ich weiß, wie z. B. Computerspiele und Soziale Medien auf mich wirken können.
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5.4 Selbstregulierte Mediennutzung

  • Medien und ihre Wirkungen beschreiben, kritisch reflektieren und deren Nutzung selbstverantwortlich regulieren; andere bei ihrer Mediennutzung unterstützen.
  • Ich kenne Möglichkeiten, die Häufigkeit und die Art meiner Mediennutzung zu kontrollieren.

6. Problemlösen und Modellieren 4

... verankert eine informatische Grundbildung als elementaren Bestandteil im Bildungssystem. Neben Strategien zur Problemlösung werden Grundfertigkeiten im Programmieren vermittelt sowie die Einflüsse von Algorithmen und die Auswirkung der Automatisierung von Prozessen in der digitalen Welt reflektiert.

Ich lerne programmieren.

6.1 Prinzipien der digitalen Welt

  • Grundlegende Prinzipien und Funktionsweisen der digitalen Welt identifizieren, kennen, verstehen und bewusst nutzen.
  • Ich weiß, dass ein Algorithmus ein Befehl ist. Dadurch funktionieren Geräte und Computer.
  • https://nrw.edumaps.de/106700/4222/k8ucx1f04v/edit

6.2 Algorithmen erkennen

6.3 Modellieren und Programmieren

  • Probleme formalisiert beschreiben, Problemlösestrategien entwickeln und dazu eine strukturierte, algorithmische Sequenz planen; diese auch durch Programmieren umsetzen und die gefundene Lösungsstrategie beurteilen.
  • Folgendes habe ich selbst programmiert.

6.4 Bedeutung von Algorithmen

  • Einflüsse von Algorithmen und Auswirkungen der Automatisierung von Prozessen in der digitalen Welt beschreiben und reflektieren.
  • Ich kenne Beispiele dafür, wie digitale Geräte und Computer mein Leben beeinflussen.
  • https://nrw.edumaps.de/106703/4222/hddgi70tri/edit

Informationen1

Themenspeicher1

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