Technisch-pädagogische Voraussetzungen (TPEK)
5 / 35
Vorbemerkung
  • Die Lebenswirklichkeit von Kindern ist heute schnellen Veränderungen unterworfen . Dies liegt auch an der zunehmenden Digitalisierung des alltäglichen Lebens. Der qualitative Umgang mit Medien aller Art ist damit von besonderer Wichtigkeit für die gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb tragen wir als schulische Institution eine besondere Verantwortung für die Medienerziehung unserer Schülerinnen und Schüler.
  • „Schulische Medienbildung versteht sich als dauerhafter, pädagogisch strukturierter und begleiteter Prozess der konstruktiven und kritischen Auseinandersetzung mit der Medienwelt. Sie zielt auf den Erwerb und die fortlaufende Erweiterung von Medienkompetenz; also jener Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die ein sachgerechtes, selbstbestimmtes, kreatives und sozial verantwortliches Handeln in der medial geprägten Lebenswelt ermöglichen. Sie umfasst auch die Fähigkeit, sich verantwortungsvoll in der virtuellen Welt zu bewegen, die Wechselwirkung zwischen virtueller und materieller Welt zu begreifen und neben den Chancen auch die Risiken und Gefahren von digitalen Prozessen zu erkennen.“
  • Medienbildung ist eine zeitgemäße schulische Aufgabe, der sich alle Schulen stellen müssen. Sie ist somit ein wichtiger Beitrag in vielfältigen unterrichtlichen Lernprozessen. Daher kann es nicht nur um die Vermittlung von Fertig- und Fähigkeiten gehen, sondern auch um das Bewerten, Planen und Reflektieren. Eine in den alltäglichen Unterricht zu integrierende Medienbildung dient nicht nur der Ausbildung und Erweiterung der Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler, sie hat zudem eine große Bedeutung für die unterrichtliche Qualitätssicherung und –steigerung:
  • „Indem die Medien selbst zum Gegenstand der Arbeit im Unterricht werden, erfahren die Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten und Beschränkungen einer durch Medien geprägten Lebenswirklichkeit. Die systematische Arbeit mit Medien trägt dazu bei, die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu entwickeln.“
  • Zusammenfassend ist es wichtig, das Lernen mit Medien systematisch in vielfältige Lernprozesse zu integrieren. Schülerinnen und Schüler erhalten somit Kenntnisse und Fertigkeiten, um an der von Medien beeinflussten Gesellschaft partizipieren zu können. Dabei legen wir auch Wert darauf, dass der eigene Medieneinsatz kritisch hinterfragt wird. Es ist daher notwendig, dass die Medienerziehung und –bildung als ein gemeinsames Ziel zwischen Schule und Elternhaus gesehen wird. Dies soll über den wechselseitigen Austausch in den Mitwirkungsgremien sowie durch thematische Elternabende erreicht werden.
  • Hinweis: Das im Folgenden vorgelegte Medienkonzept unserer Schule kann dabei nur als vorläufig betrachtet werden. Derzeit befindet sich der Schulverbund noch in der Phase des Zusammenwachsens. Unter anderem wird gegenwärtig mit verschiedenen Lehrwerken gearbeitet. Die Entwicklung eines gemeinsamen schulinternen Curriculums beginnt mit dem 2. Halbjahr des laufenden Schuljahres. Daher ist zu erwarten, dass der hier genutzte Kompetenzrahmen an verschiedenen Stellen Anpassungen erfahren wird.