📋Shime-waza: Würgetechniken des Kodokan Judo (ENTWURF)
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Über diese Map
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Diese Map gibt einen Überlick über die Shime-waza des Kodokan-Judo. Sie enthält:
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- detallierte Erläuterungen der allgemeinen Prinzipien Würgetechniken
- Überblick über die Anforderungen bei Graduierungen im Kyu- und Danbereich.
- Grundlegende Form, Varianten und anwendungsbeispiele anhand von Kodokan Lehrvideos
- Erläuterungen zur Nomeklatur und Systematik
- Abgleich mit der historisch gewachsenen Nomenklatur in Deutschland
100 Techniken des Kodokan Judo
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rise.articulate.com LINK
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Zusammenfassung der IJF-Academy
Grundlagen - Theorie4
Andere Reihung:
- Prinzipien
- Nomenklatur / Systematik nach Kodokan
- Historische Entwicklung in Deutschland
- Prinzipien
- Nomenklatur / Systematik nach Kodokan
- Historische Entwicklung in Deutschland
Korrektur Juji-jime
Prinzipien der Shime-waza
Wissenschaftliche Studien
Anforderungen an Graduierungen4
7. bis 3. Kyu
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Vom 7. bis zum 3. Kyu ist das Erlenen von Shime-waza noch nicht verbindlich vorgesehen, da die meisten Lernenden noch zu jung für deren Anwendung sind.
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Ältere Judoka könen und sollen selbstverständlich auch schon früher in Shime-waza eingeführt werden, auch wenn es noch nicht unmittelbar für Graduierungen erforderlich ist.
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Jedoch sind diese Judoka im Randori und auf Wettkämpfen mit Würgetechniken konfrontiert, sodass sie hierauf auch vorbereitet werden sollten
2. bis 1. Kyu
ab 5. Dan
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Von Trägerinnen und Trägern des 5. Dan und höher wird erwartet, dass sie die Shime-waza nicht nur situativ sinnvoll anwenden können, sondern auch theoretische Aspekte wie physiologische Wirkungsweise usw. erläutern können.
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Es wird erwartet, dass sie die Inhalte dieser Map in Praxis und Theorie - mit Ausnahme der wissenschaftlichen Untersuchungsergebnisse - beherrschen.
Nami-juji-jime3
Grundlegende Form (kihon kata)
Anwendung und Variationen
Gyaku-juji-jime3
Grundlegende Form (kihon kata)
Anwendung und Variationen
Kata-juji-jime4
Grundlegende Form (kihon kata)
Anwendung und Variationen
Weitere Anmerkungen
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Das Video zeigt zwei weitere Varianten von Kata-juji-jime, die üblicherweise in Deutschland nicht als Juji-jime bezeichnet werden.
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Die gezeigte Variante als Befreiung aus Kuzure-kesa-gatame, würde in Deutschland eher als Katate-jime klassifiziert werden.
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Die Variante im Übergang Stand-Boden wird in Deutschland traditionell als Variante von Ryote-jime betrachtet. Hierzulande ist der Merksatz "bei Juji-jime greifst Du die Revers Deines Uke über Kreuz und bei Ryo-te-jime parallel" fest in den Köpfen verankert. Jedoch ist für den Kodokan nicht das Greifen von Ukes Judogi maßgeblich, sondern das Kreuzen der Unterarme beim Würgen selbst.
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Die Würgewirkung kommt in beiden Fällen durch Druck mit der Handkante seitlich gegen Ukes Hals zustande. Toris zweite Hand "zieht stramm".
Hadaka-jime3
Grundlegende Form (kihon kata)
Anwendung und Variationen
Okuri-eri-jime3
Grundlegende Form (kihon kata)
Anwendung und Variationen
Kataha-jime3
Grundlegende Form (kihon kata)
Anwendung und Variationen
Katate-jime4
Grundlegende Form (kihon kata)
Anwendung und Variationen
Weitere Anmerkungen
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Katate-jime wurde von J. Kano bereits 1889 erwähnt und demosntriert, jedoch bemerkte er dazu ausdrücklich, dass er die Technik nicht in das Kodokan-System übernommen habe. Gründe hierfür gab er nicht an.
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Katate-jime wurde schließlich doch in das Kodokan-Programm aufgenommen, der Zeitpunkt ist jedoch noch unbekannt. Die Technik wurde nicht in die Katame-no-Kata aufgenommen und in Lehrbüchern entsprechend stiefmütterlich behandelt.
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In Deutschland wurde Katate-jime als Sammelbezeichnung populär, da W. Hofmann die damals informell bezeichneten Techniken "Koshi-jime", "Jigiku-jime" (beide offiziell Okuri-eri-jime) und Tsukkomi-jime den Katate-jime zuordnete.
Ryote-jime3
Grundlegende Form (kihon kata)
Anwendung und Variationen
Sode-guruma-jime4
Grundlegende Form (kihon kata)
Anwendung und Variationen
Weitere Anmerkungen
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Jigoro Kano erwähnte und demonstrierte (oder ließ demonstrieren) in seinem Vortrag von 1889 eine Technik namens Sode-guruma. Zumindest der Name existierte schon damals, jedoch kann es als sicher gelten, dass es sich nicht um die heutige Technik gehandelt hat.
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Interessant ist, dass Kano Sode-guruma nicht in das Lehrprogramm des Kodokan zum damaligen Zeitpunkt aufgenommen hat. Er erwähnt dies indirekt im Vortrag, gibt aber keine Begründung an.
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Die Bezeichnung Sode-guruma findet sich in einigen japanischen und auch europäischen Büchern der Nachkriegszeit, z.B. bei Mifune, Kawaishi und M. Ohgo. Daraus lässt sich schließen, dass die Bezeichnung kontinuierlich seit Ende des 19. Jahrhunderts verwendet wurde.
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In einer Kata der Tenjin-shinyo-ryu wurde eine Abschlusstechnik gefunden, die exakt der Ausführung entspricht, die in den diversen oben genannten Quellen beschrieben ist.
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Im Jahr 1985 wurde Sode-gurume mit einer vollkommen anderen technischen Idee zu einer offziellen Technik. Eine Variante des "neuen" Sode-guruma findet sich z.B. in einem Buch über das Judo von "Opa" Schutte, dort wird "Opa" mit den Worten zitiert, er wüsste nicht, wie die Technik heißen würde. Verschiedentlich wurde der heutige Sode-gurma wohl auch als Hadaka-jime klassifiziert.
Tsukkomi-jime4
Grundlegende Form (kihon kata)
Anwendung und Variationen
Weitere Anmerkungen
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Jigoro Kano erwähnte und demonstrierte (oder ließ demonstrieren) in seinem Vortrag von 1889 eine Technik namens Tsukkomi-jime. Zumindest der Name existierte schon damals, jedoch ist nicht bekannt, ob sich auch die heutige Technik dahinter verbarg.
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Interessant ist, dass Kano Tsukkomi-jime nicht in das Lehrprogramm des Kodokan zum damaligen Zeitpunkt aufgenommen hat. Er erwähnt dies indirekt im Vortrag, gibt aber keine Begründung an.
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Die Bezeichnung Tsukkomi-jime findet sich in einigen europäischen Büchern der Nachkriegszeit, z.B. bei Kawaishi und W. Hofmann. Daraus lässt sich schließen, dass die Bezeichnung kontinuierlich seit Ende des 19. Jahrhunderts verwendet wurde.
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In einigen Kata der Tenjin-shinyo-ryu wurden Abschlusstechniken gefunden, die nachheutigem Verständnis als Tsukkomi-jime bezeichnet würden. Da J. Kano vor und auch nach der Gründung des Kodokan Tenjin-shinyo-rau gelernt hatte, liegt nahe, dass Tsukkomi-jime dort bekannt war. Belege dafür müssen jedoch noch ermittelt werden.
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Erst im Jahr 1985 wurde Tsukkomi-jime zu einer offziellen Technik. Ob und wie entprechende Ausführungen bis dahin eingeordnet waren, muss noch genauer untersucht werden.
Sankaku-jime4
Grundlegende Form (kihon kata)
Anwendung und Variationen
Weitere Anmerkungen
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Die Entwicklung der Sankaku-Techniken wird allgemein dem legendären Y. Kanemitsu zugeschrieben. Er war nicht nur 9. Dan, sondern vor allem auch der letzte Menkyo-kadien der Kito-ryu.
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Kanemitsu war der große - und etwas erfolgreichere - Gegenspieler von Oda als Trainer im Kosen-judo vor dem 2. Weltkrieg. Kanemitsus Distanz zum Kodokan ist ebenfalls legendär, da er Kanos Menkyo-kaiden der Kito-ryu nicht anerkannte.
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Sankaku-Techniken spielten im Kosen-Judo eine wichtige Rolle und wurden auch in westlichen Ländern spätestens ab den 1970/80er Jahren populär. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass sich vielfältige Formen von "Sankaku" seit damals zu zentralen Elementen von Bodentechniken mit Abschlüssen als Osaekomi-waza, Kansetsu-waza oder Shime-waza entwickelten.
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Sankaku findet sich jedioch nicht in offziellen Kodokan Lehrbüchern vor den 1980er Jahren, jedoch bereits in europäischen Büchern der 1950er Jahre, z.B. bei Kawaishi oder E.-J. Harrision in "The Oda method".
Do-jime3
Grundlegende Form (kihon kata)
Anwendung und Variationen
Katame-no-kata
Lehrgangsmitschnitt
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Erklärungen von N. Murata, 8. Dan, in Malaga 2014. Es demonstrieren die japanischen Weltmeister