Soziales Lernen
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Streitschlichtung nach dem Bensberger Mediationsmodell (BMM)
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„Es gibt keinen Weg zum Frieden, wenn nicht der Weg schon Frieden ist."
(Martin Luther King) -
Seit 2013 gibt es die Streitschlichtung an der Longenburgschule nach dem Bensberger Mediationsmodell(BMM), welches die Gewaltprävention mit Maßnahmen der Intervention vereint.
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Derzeit schlichtet Frau Voiges den Streit der SchülerInnen an der Longenburgschule. An 4 Tagen steht dafür jeweils eine Stunde zur Verfügung. Über den „Katz-und-Maus“ Briefkasten können die Kinder, ggf. mit Anleitung der LehrerInnen, den Wunsch für eine Streitschlichtung mitteilen. Auch Eltern können ihre Kinder dabei unterstützen.
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In den Pausen helfen StreitschlichterInnen der 4. Klasse Konflikte der Kinder zu lösen. Erkennbar sind die Streitschlichter an blauen Westen mit dem Streitschlichteremblem der Longenburgschule. Die Schlichtung erfolgt in der „Streitschlichter-Bucht“ auf dem Schulhof.
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Streitschlichtung - Konfliktgespräch - „Erst-Hilfe-im Streit“
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Es gibt ausführliche Konfliktgespräche am Tisch oder auch die „Erst-Hilfe-im Streit“, um kleinere Konflikte klären zu können.
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Eingeübt werden die Abläufe, Satzanfänge und Regeln im Klassenverband mit fiktiven Streitgeschichten. Das Klassentraining erfolgt regelmäßig in jeder Klasse. Es ist aufbereitet mit kindgerechten Bildern und Texten und wird in Rollenspielen mit Handpuppen eingeübt. Motiviert und mit Freude erlernen die Kinder die Streitschlichtung. Das gibt den Kindern die benötigte Sicherheit und schafft Vertrauen für die Lösung des eigenen Streits.
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Ablauf der Streitschlichtung:
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1. Erinnern an die Gesprächsregeln:
a. Zuhören
b. Ausreden lassen
c. Nicht Beschimpfen -
2. Streitgeschichte erzählen „Was ist passiert?“
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3. Eigenen Ärger ausdrücken: „Sage dem anderen, worüber du dich geärgert hast.“
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4. Eigenen Streitanteil nennen: „Sage dem anderen, was du selbst getan hast.“
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5. Konfliktlösung: „Was möchtet ihr jetzt tun? Was wünscht ihr euch, was erwartet ihr?“
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Je nach Streitsituation kann die Streitschlichtung um den Perspektivwechsel und einen schriftlichen Friedensvertrag ergänzt werden, inklusive Vereinbarungen, ob und wann über die Einhaltung des Vertrages reflektiert wird.