Künstliche Intelligenz (KI) !#TE
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Hintergrundwissen
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- Künstliche Intelligenz ist ein mächtiges Werkzeug der digitalen Gegenwart, für dessen Nutzung Schülerinnen und Schüler kompetent gemacht werden müssen.
- Die Gefahren von KI kann nur beachten, wer die Funktionsweisen verstanden hat.
- Zum kompetenten Umgang mit KI gehören auch ein ethisches und soziales Verantwortungsbewusstsein.
- Die lernförderliche Einbindung in den Unterricht hat Potenziale insbesondere für Kreativität und kritisches Denken.
- Der Einbezug in die Gestaltung von Lernsituationen bietet Chancen für die Individualisierung des Lernens.
- KI verändert die etablierte Aufgaben- und Prüfungskultur unweigerlich.
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Die Integration von Künstlicher Intelligenz in die schulische Technologieentwicklung ist von hoher Relevanz für die entsprechenden Prozesse der Unterrichts- und Personalentwicklung.
- Das Hintergrundwissen zum Entwicklungsfeld lernförderliche Technik ↗️ gilt hier gleichermaßen.
- Das Schulministerium stellt ergänzend zu den bekannten Handreichungen eigene Informationen zu KI in Schule und Bildung und zu Prompting-Kompetenzen in Schule und Unterricht online zur Verfügung.
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- Eine relevante Stimme im fachlichen Diskurs zu KI & Schule ist der Pädagoge Joscha Falck, der auf seiner Homepage umfangreiches Material veröffentlicht.
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Die Herausforderungen, die KI für Schule mit sich bringt, clustert sein Modell "KI und Lernen: Fünf Dimensionen für den Unterricht". So ergeben sich einzugrenzende Arbeitsfelder und ein didaktischer Blick für den bewussten Umgang mit KI in den verschiedenen Kontexten des Lehrens und Lernens.
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Für die Dimension Lernen mit KI bietet er über das Modell "Lernen mit KI als didaktisch verschränkter Prozess" eine Herangehensweise an. Mit der Verschränkung von Fachinhalten, Lernstrategien und Digitalkompetenzen knüpft das Modell an etablierte didaktische Entwicklungsprozesse an und macht KI anschlussfähig, etwa für zeitgemäße Medienkonzepte.
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Zur Frage, welche Kompetenzen es für das Lehren und Lernen mit KI braucht, bietet er das mittlerweile recht verbreitete Modell "KI-Kompetenzen für Lehrende und Lernende" an.
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Der fachlichen Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass die Frage nicht unstrittig ist, ob der Umgang mit KI tatsächlich gesonderte Kompetenzen fordert und fördert. Im selben Zuge darf man in Frage stellen, weshalb eine neue digitale Technik nicht bereits über das etablierte Modell des Medienkompetenzrahmens erfasst wird.
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Als gemeinsames Modell für Lehrende und Lernende und ausgehend von einer Haltung des AI Leaderships bieten die Kompetenzbeschreibungen von Falck/Alles/Flick/Schulz aber operationalisierbare Entwicklungsfelder an, die in der schulischen Praxis hilfreich sein können.
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Bezüge zum Referenzrahmen Schulqualität:
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Quellen & Links:
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- Umgang mit textgenerierenden KI-Systemen (Handreichung des MSB NRW)
- Umgang mit Künstlicher Intelligenz in schulischen Bildungsprozessen (Handlungsempfehlung der KMK)
- Large Language Models und ihre Potenzialeim Bildungssystem (Impulspapier der SWK)
- Joscha Falck: "Künstliche Intelligenz in der Schule: Reflexionen zwischen Faszibation und Überforderung"
- Joscha Falck: "Lernen mit KI als didaktisch verschränkter Prozess: Ein Modell zur Verbindung von Fachinhalten, Lernstrategien und Digitalkompetenzen"
- Joscha Falck et al.: "KI-Kompetenzen für Lehrende und Lerndne: Aus der Praxis für die Praxis"
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Die obige Grafik ist zitiert nach Gerick/Eickelmann (2023), S. 44.