Werkstatt virtuell erkunden – Übersicht & Ablauf
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Werkstatt erkunden
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Thema im Überblick
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Mithilfe von Virtual Reality (VR) tauchen Schüler*innen in verschiedene Arbeitsbereiche einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) ein.
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Die immersive Darstellung ermöglicht einen angstfreien, motivierenden Erstkontakt mit der Arbeitswelt und unterstützt die Interessenfindung sowie die Wahrnehmung eigener Stärken – insbesondere für Lernende mit Förderbedarf.
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Gliederung & Ablauf
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1. Situationsbezug
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VR-gestütztes Reinschnuppern in Arbeitsbereiche
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- Einsatz von 360°-VR-Inhalten zur Erkundung typischer Arbeitsfelder einer WfbM
- Mögliche Arbeitsbereiche:
- Metall / einfache industrielle Tätigkeiten
- Montage und Verpackung
- Küche / Hauswirtschaft
- Garten- und Außenarbeiten - Lernende erleben:
- reale Arbeitsumgebungen
- typische Materialien und Werkzeuge
- Geräusche und Abläufe
→ besonders geeignet für Schüler*innen mit Ängsten, geringer Vorstellungskraft oder wenig Berufserfahrung
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2. Fächerübergreifender Einsatz
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Berufsvorbereitung / Arbeitslehre
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- Kennenlernen von Tätigkeiten in einer WfbM
- Vergleich verschiedener Arbeitsbereiche
- Erste berufliche Orientierung („Das interessiert mich / das eher nicht“)
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Deutsch / Kommunikation
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- Beschreiben einfacher Arbeitsabläufe aus der VR
- Formulieren eigener Eindrücke und Interessen
- Unterstützend:
- Satzanfänge
- Bild- und Symbolkarten
- mündliche oder audio-gestützte Beiträge
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Gesellschaftslehre / Sozialtraining
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- Arbeit als Teil gesellschaftlicher Teilhabe
- Bedeutung von Werkstätten für behinderte Menschen
- Gespräch über Rechte, Mitbestimmung und Miteinander
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Digitale Medienbildung
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- Sachgerechter Umgang mit VR-Brillen
- Hygiene, Nutzungsdauer, Sicherheit
- Unterscheidung zwischen virtueller Darstellung und Realität
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3. Poduktorientierung
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Schülerprodukte (differenziert):
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- Erstellung eines Portfolios oder Posters, z.B.:
- Mein Wunscharbeitsbereich
- Positiver Eindruck aus der VR
- „Das kann ich gut“
- „Das möchte ich lernen“ - Differenzierung:
- Symbole und Piktogramme
- Ankreuzfelder
- Sprachausgabe oder Audioaufnahme - Optional:
- Standbilder aus 360°-Videos (durch Lehrkraft)
- Erstellung eines Portfolios oder Posters, z.B.:
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4. Einstieg
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Aktivierung von Vorwissen und Erwartungen
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- Gesprächsrunde:
- „Was weißt du über Werkstätten?“
- „Was ist Arbeit?“ - Visueller Impuls:
- Kurzfilm zur WfbM (z. B. YouTube)
Beispielvideo:
https://www.youtube.com/watch?v=0m9fm0fjpL8 - Clusterarbeit:
- „Was stelle ich mir unter Arbeit in der Werkstatt vor?“
- Sammeln von Vorstellungen, Fragen und Erwartungen
- Gesprächsrunde:
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5. Umsetzung
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VR-Phase und Auswertung
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- Nutzung der VR-Brille:
- einzeln oder in Kleingruppen
- kurze Sequenzen (1–3 Minuten) - Ergänzend oder alternativ: frei verfügbare 360°-Videos (YouTube)
- Nutzung der VR-Brille:
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Geeignete 360°-Inhalte zur Berufsorientierung:
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- Berufsorientierung – 360°-Playlist
https://www.youtube.com/playlist?list=PLa_Dz_gsYLrtLpYLVImXbjujjKR7EuqhF - 360°-Einblick in einen sozialen Beruf
https://www.youtube.com/watch?v=2Wnxfr23uus - 360°-Rundgang durch eine Werkstatt
https://www.youtube.com/watch?v=LezM1IgUmsk
- Berufsorientierung – 360°-Playlist
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Begleitmaterial:
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- Beobachtungsbogen (Leichte Sprache / Symbole):
- Was habe ich gesehen?
- Was fand ich interessant?
- Was möchte ich nicht machen? - Austausch im Tandem oder Sitzkreis
- Anlegen eines persönlichen „Ich-kann-das“-Profils
- Beobachtungsbogen (Leichte Sprache / Symbole):
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6. Präsentation & Reflexion
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Abschluss und Ausblick
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- Galeriegang:
- Präsentation der Poster oder Portfolios - Rückmeldungen:
- durch Mitschüler*innen
- optional durch Mitarbeitende einer WfbM (Besuch, Gespräch, Feedback) - Gemeinsame Reflexion:
- „Was traue ich mir jetzt zu?“
- „Was könnte ich mir später vorstellen?“
- „Was habe ich über mich gelernt?“
- Galeriegang:
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Mehrwert für Förderschule & Inklusion
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- geschützter, angstfreier Zugang zur Arbeitswelt
- hohe Motivation durch immersive Medien
- starke Differenzierung (Sprache, Symbole, Audio)
- Vorbereitung auf Praktika, Werkstattbesuche und Übergänge