Digitale Lernräume !#TE
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Hintergrundwissen
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- Digitale und hybride Lehr-Lern-Settings erweitern den analogen Lernraumbegriff.
- Nachhaltiges Lernen in digitalen Räumen braucht eine digitale Heimat.
- Nicht alle an Schule gängigen Plattformen sind für diesen Zweck konzipiert.
- Ein beschafftes Lernmanagementsystem muss gezielt und systematisch als solches ausgestaltet werden, um die Funktion einer digitalen Heimat zu entfalten.
- Die Ablage und Verfügbarkeit von Material alleine gestaltet noch keinen Lernraum.
- Lernräume bieten Orientierung, wenn sie klar strukturiert, eindeutig gekennzeichnet und aktiv von Lehrkräften gestaltet werden.
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Die Konzeption eines digitalen Lernraumes für Lehrende und Lernende ist ein weiterer Baustein der schulischen Technologieentwicklung.
- Das Hintergrundwissen zum Entwicklungsfeld lernförderliche Technik ↗️ gilt hier gleichermaßen.
- Für das Berufskolleg sei ergänzend auf die Relevanz einer systematisch genutzten Lernplattform im Kontext der Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht ↗️ (gemäß VVz APO-BK §5 Abs. 6) hingewiesen. Die Vereinbarungen zur Nutzung eines Lernmanagementsystems (LMS) sind ein expliziter Auftrag im Rahmen des Pädagogisch-organisatorischen Konzepts.
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Schulformunabhängig resultieren die zentralen Anforderungen an eine lernförderliche Ausgestaltung und Nutzung digitaler Lernräume aus den Maßgaben gelingenden und nachhaltigen Lernens, die in den Spalten zur Unterrichtsentwicklung dieses Boards (grün) aufgefächert sind.
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- Kognitive Aktivierung
(durch Inhalte, Aufgaben und Aktionsmöglichkeiten)
- Kognitive Aktivierung
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- Konstruktive Unterstützung
(für inhaltliche und methodische Herausforderungen) - Möglichkeiten der Selbststeuerung
(im Sinne der 4K: insb. unter Nutzung von Kreativität und kritischem Denken) - Offene Aufgabenformate
(zur Öffnung individueller Lernwege) - Feedbackschleifen
(als formatives Element des Lernprozesses) - Kollaborative und kommunikative Anreize
(im Sinne der 4K: für die Lernenden untereinander und zwischen Lernenden und Lehrenden)
- Konstruktive Unterstützung
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Im engeren Sinne des Begriffes "Lernraum" sind die genannten Qualitäten vor allem relevant für Auswahl und Gestaltung eines Lernmanagementsystemes als zentrale Plattform für digital gestütztes Lernen an der Schule. Diesbezüglich kann eine Dateiablage eine organisatorische Lösung für Lernprozesse darstellen, eine didaktische Lösung für die gelisteten Anforderungen ist sie in der Regel nicht.
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Im weiteren Sinne des Begriffs öffnet jede didaktisierte Anwendung natürlich auch einen digitalen Lernraum. Systemisch anzustreben ist, dass einzelne Apps und digitale Tools über das zentrale LMS der Schule in Verbindung zueinander gebracht werden, um so den Lernenden und Lehrenden digitale Heimat für das gemeinsame Arbeiten zu sein. Kein nachhaltiges Lernraumkonzept ist das nicht strukturierte und systematisierte Nebeneinander einer Vielzahl von Apps, digitalen Pinnwänden und Tools nach Gusto jeder Lehrkraft.
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Bezüge zum Referenzrahmen Schulqualität:
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Quellen & Links:
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- Eder/Scheiter/Lachner: Einsatz digitaler Medien für einen wirksamen Unterricht (Schriftenreihe des IBBW, Band 9)
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Die obige Grafik ist zitiert nach Gerick/Eickelmann (2023), S. 44.