Lernförderlich eingesetzte Technik !#TE
46 / 62
Hintergrundwissen
    • Das Vorhandensein von technischer Ausstattung und digitalen Medien ist nicht per se ein Vorzug für das Lehren und Lernen.
    • Erst die gezielte Einbindung in didaktische Settings entscheidet über die Lernförderlichkeit des Technikeinsatzes.
    • Entsprechend relevant für gelingendes und nachhaltiges Lernen sind die kompetente Nutzung verfügbarer Ausstattung und die reflektierte Auswahl geeigneter Unterrichtsmedien durch die Lehrkraft.
    • Technologieentwicklung und didaktisches Konzept der Schule bedingen sich in dieser Hinsicht gegenseitig.
    • Die hohe Dynamik des technischen Fortschrittes macht es notwendig, Lehrkräfte auf diesem Weg konsequent mitzunehmen, damit der lernförderliche Einsatz der verfügbaren Austattung eine leistbare Herausforderung bleibt.
    • Fragen der Ausstattungsplanung und Lernraumgestaltung müssen in der Regel parallel zueinander geklärt werden.

  • Die Konzeption eines Bestandes an lernförderlicher Technik geschieht an der Schnittstelle von Technologie- und Unterrichtsentwicklung. Die Aktivierung dieses Potenzials ist daneben ein zentraler Bestandteil der digitalisierungsspezifischen Personalentwicklung, damit vorhandene Austattung auch in die lernförderliche Nutzung kommt.
  • Das Diktum "Pädagogik vor Technik" hat dabei auf der einen Seite seine Berechtigung, denn Schule setzt Technik nicht allein um ihrer selbst willen ein. Zugleich kann eine zu enge Auslegung diese Prinzips den Blick auf didaktisch-methodische Potenziale neuer Techniken und Tools versperren, die erst in der aktiven Nutzung erprobt und entwickelt werden können.

  • Maßgebliche Rahmensetzungen für diesen schulischen Entwicklungsauftrag finden sich im Impulspapier II ↗️:
    • Erweiterung von Lernräumen im Zusammenspiel von Didaktik, Technik und Raum (Säule 1)
    • Nutzung zeitgemäßer Bildungsmedien (Säule 3)
    • Lernprozessbezogene Technologieentwicklung (Säule 3)
  • Das Handlungsfeld "Schule entwickeln" des Orientierungsrahmens Lehrkräfte in der digitalisierten Welt ↗️ beschreibt die enstprechenden Lehrkräftekompetenzen:
    • Möglichkeiten neuer Technologien zur Zusammenarbeit und gemeinsamen Professionalisierung auf Schulebene und mit Externen für die zukunftsfähige Weiterentwicklung von Schule nutzen
    • Technologische und pädagogische Entwicklungen für die Gestaltung und Modernisierung von Schule nutzen und schulische Innovationsprozesse aktiv mitgestalten

  • Bezüge zum Referenzrahmen Schulqualität:

  • Quellen & Links:
  • Die obige Grafik ist zitiert nach Gerick/Eickelmann (2023), S. 44.