Übergänge
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Schulanfang
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Drä 08.09.2025
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Aus entwicklungspsychologischer Sicht ist ein Übergang vom Kindergarten in die Grundschule immer ein entscheidendes Lebensereignis. Der neue Tagesablauf bringt eine Veränderung für alle Familienmitglieder mit sich. Insbesondere in den ersten Schulwochen ist ein besonderes Eingehen auf das Schulkind erforderlich.
Wenn Kinder eingeschult werden, treffen sie auf jeweils einzigartige Individuen, die zu einer Klassengemeinschaft zusammenwachsen müssen. Sie kommen mit unterschiedlichen Begabungen, Stärken und Schwächen in die Schule, so dass auch die Lern- und Entwicklungsprozesse individuell verlaufen werden. Darauf wird sich eingestellt und jedes Kind dort abgeholt, wo es bezüglich seiner
Entwicklungen und Neigungen steht. Nur dann werden wir allen Kindern gerecht. -
Direkter Nachbar der Schule ist das Integrative Familienzentrum Götscher Weg mit derzeit 179 Kindern, die in 9 Gruppen betreut werden. In allen Gruppen wird integrativ gearbeitet. Ein Großteil dieser Kinder wechselt im Alter von sechs Jahren an unsere GGS Götscher Weg. Zum Schulbezirk Götscher Weg gehört ebenso die Katholische Kindertagesstätte St. Pius. Unsere Grundschule und diese zwei Kindertagesstätten haben einen Kooperationsvertrag geschlossen, um die Zusammenarbeit zu fördern:
Die Leitungen der Einrichtungen treffen sich regelmäßig, um den Jahresablauf zu planen,
sich über Inhalte auszutauschen und den Elternabend für Eltern von 4-Jährigen
vorzubereiten und durchzuführen. Beide Seiten sind auf gegenseitige Hospitationen und Informationen bedacht mit dem Ziel, den Kindern den Übergang in das Schulleben zu
erleichtern. Die Schulleitung besucht Elternabende der Kitas vor Beginn des
Begegnungsjahres und informiert die Eltern über den Ablauf des Jahres vor der Einschulung und über die Anmeldeformalitäten. Auch Förderempfehlungen werden weitergegeben.
Die Übergabegespräche werden zwischen den Kitas und der Grundschule zeitlich abgesprochen. Die Leitungen haben vereinbart, dass Übergabegespräche dann stattfinden, wenn die Eltern dies wünschen und wenn besonderer Förder-/ Gesprächsbedarf besteht. Die Eltern werden gebeten, alle schriftlichen Informationen der Übergabegespräche an die Schule in Kopie weiterzugeben. Die Erzieher/innen haben die Möglichkeit, im Unterricht der Klasse 1 zu hospitieren, um Einblick in die Methodik und Didaktik der Schuleingangsphase zu erhalten.
Kurz vor den Sommerferien erfolgt bereits die Einteilung der Klassen und die Kinder lernen ihre/n zukünftige/n Klassenlehrer/in und Mitschülerinnen und –schüler in einer
Schnupperstunde in der Schule kennen. -
Auch Patenschaften werden angebahnt. In der ersten Schulwoche lernen die Erstklässler ihre Paten aus der dritten Klasse kennen. Die Paten unterstützen die Kinder bei der Orientierung im Schulgebäude und sind neben den Lehrkräften ein wichtiger Ansprechpartner.
Die Eltern erhalten durch die Schulleitung, auf einem klassenübergreifenden Elternabend vor den Sommerferien, umfangreiche Informationen zur Einschulung.
Im Anschluss daran findet ein erster kurzer Klassenelternabend in der Ganztags- und Regelklasse statt, bei dem u.a. die Materialliste verteilt und weitere wichtige Absprachen getroffen werden.
In den Sommerferien bekommen die Kinder dann einen Brief ihrer Klassenlehrerin.
Darin enthalten sind zusätzlich ein Programmablauf des ersten Schultages, Tipps für einen guten Schulstart, ein Steckbrief, den die Kinder über die Ferien ausfüllen dürfen, und ein Ausmalbild mit dem jeweiligen Klassentier, das am Tag der Einschulung umgehängt wird. -
Zielsetzung des Kollegiums zu diesem Baustein:
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• Durch die bestehende, enge Zusammenarbeit von Grundschule und Kindergärten soll den Kindern ein fließender Übergang ermöglicht werden.
• Die Kinder machen sich schon vor dem eigentlichen Schulbeginn mit der Schule
vertraut und können so evtl. vorhandene Ängste abbauen.