Schulprofil
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Seiteneinsteiger
  • Seiteneinsteiger
  • Beschreibung des Schulprogramm-Bausteins:
  • Seit dem Schuljahr 2016/ 2017 besuchen Seiteneinsteiger ohne Deutschkenntnisse die
  • Grundschule Götscher Weg.
  • 1. Die Zuweisung von Seiteneinsteigern erfolgt durch die Stadt LF an die Schulen. Dabei
  • wird darauf geachtet, dass der Weg zumutbar ist und dass die SuS möglichst gleich auf
  • alle Schulen verteilt werden.
  • Die GGS Götscher Weg hat bisher keine Seiteneinsteiger zugewiesen bekommen.
  • Deshalb übernimmt sie bis auf weiteres ( Absprache der SL der Nachbarschulen über
  • Anzahl der Seiteneinsteiger) alle SuS, die am Winkelsweg wohnen.
  • 2. Es kann sein, dass der Klassenfrequenzhöchstwert überschritten werden muss.
  • 3. Die Zuweisung in der Schule erfolgt über die SL.
  • Eigentlich sollen die Kinder in der Stufe aufgenommen werden, die ihrem Alter entspricht.
  • Da aber keine Deutschkenntnisse vorliegen, ist es möglich, sie ein Jahr darunter
  • einzustufen.
  • 4. Zwei Jahre lang müssen die Kinder nicht zensiert werden, sie können zieldifferent
  • unterrichtet werden. Ein Berichtszeugnis stellt ihre Fähigkeiten und Kenntnisse dar.
  • 5. Sobald die Kinder einer Klasse zugewiesen werden, sind sie Kinder dieser Klasse.
  • Verantwortlich für den Unterricht ist der Klassenlehrer (innere Differenzierung).
  • 6. Kinder, die als Seiteneinsteiger neu in Deutschland aufgenommen werden, haben
  • Anspruch auf Deutschunterricht. Dieser wird am Götscher Weg in äußerer
  • Differenzierung in kleinen Gruppen durchgeführt. Die äußere Differenzierung darf aber
  • nur stundenweise erfolgen. Vorbereitungsklassen sind in der Grundschule nicht
  • vorgesehen.
  • Die Stunden müssen aus dem Stundenkontingent der Schule genommen werden. Ab
  • einer Anzahl von 8 Kindern kann ein Antrag auf zusätzliche Stellenanteile für Integration
  • beim Schulamt gestellt werden. Das Stundenkontingent wird vom Schulamt zugeteilt.
  • 7. Lehrer, die die Deutsch-Förderstunden übernehmen, werden regelmäßig fortgebildet.
  • Dazu gibt es die Kreis- Integrationsstelle und das Kompetenzteam im Schulamt
  • Mettmann.
  • 8. Damit die Aufgaben besser zu bewältigen sind, haben wir am Götscher Weg Eltern um
  • Unterstützung gebeten. Diese können stunden- / tageweise in den Klassen oder im
  • Förderunterricht Deutsch eingesetzt werden. Sie werden von den Klassenlehrern (für den
  • Baustein zum Schulprogramm Schulprofil 1.5
  • Ansprechpartner: Jü/Di/Ham
  • Stand: 01.06.2017 Seite 2 von 2
  • Klassenunterricht) oder der Deutsch-Förderlehrerin (für den Förderunterricht) in ihre
  • Aufgaben eingewiesen.
  • 9. Die Kinder müssen in den Klassen am Unterricht teilnehmen. Sie sollen Aufgaben
  • lösen, die ihrem Leistungsstand entsprechen. Dazu können die Klassenlehrerinnen
  • Materiallisten einreichen. Die Schulleitung kümmert sich darum, dass diese Materialien
  • angeschafft werden.
  • Klassenkameraden können zeitweise als „Tutoren“ eingesetzt werden und die Kinder in
  • ihrem Lernprozess begleiten. (Transparenz-Elternabend)
  • 10. In den Lehrerkonferenzen findet ein regelmäßiger Austausch über Erfahrungen,
  • Material, Förderung etc. statt.
  • 11. Die Kinder sollen in die Betreuung bis mindestens 15.00 Uhr gehen. Sie besuchen
  • bei uns damit vorrangig eine Ganztagsklasse. Um eine sinnvolle Verteilung der Kinder
  • auf alle Klassen zu ermöglichen, ist auch der Besuch der Regelklassen vorgesehen. Mit
  • der Betreuung wird dann geklärt, welcher Betreuer für das Kind verantwortlich ist.
  • Zielsetzung des Kollegiums zu diesem Baustein:
  • Den Kindern in der Schule ein herzliches Willkommen bereiten.
  • Die Kinder ankommen lassen, Zeit geben, sich einzugewöhnen.
  • Diese Zusammenstellung wird sich im Laufe der Zeit erweitern, wenn wir mehr
  • Erfahrungen im Umgang mit den Seiteneinsteigern haben.
  • Ein Austausch unter Lehrern und SL mit anderen Schulen