1. Ziele des Medienkonzepts
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Lehren und Lernen im Zeitalter der Digitalisierung
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Lehren und Lernen im Zeitalter der Digitalisierung
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Bildung bildet die entscheidende Grundlage für die aktive Teilnahme an den Möglichkeiten der digitalen Transformation. Aus diesem Grund wurde von der Landesregierung zu Beginn des Jahres 2018 die DigitalOffensive NRW ins Leben gerufen, um die Potenziale der digitalen Transformation für die Weiterentwicklung von Schulen und Unterricht sowie die Förderung einer zeitgemäßen Lernkultur sichtbar zu machen.
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• Die Förderung von Medienkompetenzen und Grundlagen der Informatik stellt eine zentrale Aufgabe im Bildungsbereich dar. Diese bilden die Voraussetzung für die berufliche und persönliche Teilhabe an der digitalen Gesellschaft.
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• In unserer von Medien geprägten Umgebung hat sich der Umgang mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien zu einer essenziellen Kulturtechnik entwickelt und ist integraler Bestandteil einer zeitgemäßen Allgemeinbildung.
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• Soziale Interaktion findet zunehmend mithilfe neuer Medien statt, deren Rolle bei der Gestaltung des individuellen und gesellschaftlichen Lebens stetig wächst. Es ist wichtig, ihre konstruktive Funktion bei der Wirklichkeitsgestaltung zu verstehen, und ein kritischer, selbstbewusster, aber auch selbstbestimmter und verantwortungsbewusster Umgang mit den neuen Medien muss gefördert werden.
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• Nicht nur das tägliche Leben, sondern auch das Lernen mithilfe neuer Medien gewinnt an Bedeutung. Diese sollen als Werkzeuge sinnvoll eingesetzt, reflektiert ausgewählt und genutzt, aktiv gestaltet und sachkundig beurteilt werden. Dabei ist die rasante technologische Entwicklung zu berücksichtigen, damit instrumentelle Fertigkeiten nicht auf Kosten nachhaltiger Kompetenzen vernachlässigt werden.
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Das Ziel unseres schulischen Medienkonzepts besteht darin, dass die Schülerinnen und Schüler bis zum Abschluss der Sekundarstufe I ein festgelegtes Repertoire an Medienkompetenzen erwerben. Diese Kompetenzen werden verbindlich im Unterricht unterrichtet und überprüft. Der Erwerb von Kompetenzen ist in den schulinternen Kernlehrplänen festgelegt, sodass die Schülerinnen und Schüler diese regelmäßig, zeitlich verteilt und altersgerecht erwerben und vertiefen können. Diesen Ansatz verfolgen wir am GymNeander bereits seit 2019 mit der ersten Version unseres Mediencurriculums, das sich damals am Medienpass NRW orientierte. Die Nutzung digitaler Medien bietet zudem ein erhebliches Potenzial für die Individualisierung und Differenzierung von Lernprozessen, das es zu nutzen und weiterzuentwickeln gilt.
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Seit 2019 ist der Medienkompetenzrahmen (MKR) des Landes entscheidend für die Vermittlung von Medienkompetenzen. Er ermöglicht es jedem Fach, zur umfassenden Kompetenzvermittlung beizutragen. Die Verbindungen zwischen dem MKR und den Lehrplänen aller Fächer wurden klar festgelegt und konkretisiert. Auf diese Weise ist der MKR zusammen mit den Unterstützungsmaterialien ein zentraler Bestandteil des kontinuierlichen Prozesses zur Förderung von Medienkompetenz.
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Darüber hinaus dient der Medienkompetenzrahmen als Grundlage für die Ausarbeitung eines schulinternen Medienkonzepts. Alle Schulen in Nordrhein-Westfalen sind verpflichtet, entsprechend ihren pädagogischen Bedürfnissen und basierend auf ihrer vorhandenen Ausstattung ein Medienkonzept zu entwickeln. Dieses Konzept soll sich am Schulprogramm orientieren und auch ein spezifisches Qualifizierungskonzept für die Schule enthalten.
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Die Implementierung des Medienkonzepts ist daher ein wesentlicher Bestandteil des Schulentwicklungsprozesses am Gymnasium am Neandertal. Dieser Prozess wird im Kollegium und in den Fachgruppen regelmäßig hinsichtlich seiner pädagogischen Ausrichtung sowie in Zusammenarbeit mit dem Schulträger bezüglich der technischen Umsetzung evaluiert und angepasst.
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Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben seit 2020 auch am GymNeander zu einem deutlichen Fortschritt in der Entwicklung digitaler Medien geführt. Seit Jahren ist das Learning-Management-System (LMS) moodle an der Schule als Lernplattform eingeführt. Lehrkräfte hinterlegten dementsprechend im ersten Lockdown 2020 dort sämtliche Lerninhalte und Aufgaben, um ein effektives "Lernen auf Distanz" zu ermöglichen.
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Ab dem Schuljahr 2020/21 wurde Microsoft 365 (O365) vom Schulträger für alle Schulen in Erkrath bereitgestellt. Am GymNeander wurde dies ab Herbst 2020 hauptsächlich für die Durchführung von TEAMS-Videokonferenzen genutzt und konnte zusätzlich in seinen unterschiedlichen Funktionen als Instrument für die Unterrichtsgestaltung eingesetzt werden.
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Im Schuljahr 2022/23 wurden im Rahmen eines Pilotprojekts, das vom Schulträger initiiert wurde, drei Klassen der Stufe 8 mit iPads im Verhältnis 1:1 ausgestattet, und es wurde ein entsprechendes Unterrichtskonzept entwickelt.
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Die kontinuierliche Erweiterung unserer schulischen IT-Infrastruktur geht Hand in Hand mit dem Ziel, die technischen Voraussetzungen für die Förderung der Medienkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler zeitnah zu schaffen. In diesem Zusammenhang wird die Internetverbindung und das WLAN in allen Bereichen des Schulgebäudes kontinuierlich durch den Schulträger ausgebaut. Zudem werden immer mehr digitale Endgeräte beschafft, darunter fünf iPad-Koffer mit jeweils 20 Geräten, die der Förderverein des GymNeander im Jahr 2023 erworben hat, weitere iPads im Rahmen der Digitaloffensive NRW 2020 sowie dienstliche iPads oder Laptops, die allen Lehrkräften im Jahr 2020/2021 vom Schulträger zur Verfügung gestellt wurden. Darüber hinaus stehen zahlreiche Notebooks zur Ausleihe sowie PCs in verschiedenen Räumen des Gebäudes zur Verfügung. Eine detaillierte Übersicht aller Endgeräte findet sich unter Punkt 4.