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Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
  • Achtsamen Medienkonsum und Selbstfürsorge vermitteln
  • Kinder und Jugendliche brauchen das Internet, um am sozialen Leben teilzunehmen. Nutzen sie die Medien allerdings zu intensiv, kann das nicht nur ihre körperliche und geistige Entwicklung schädigen. Der übermäßige Medienkonsum kann zur Mediensucht führen. Er spielt auch oft eine Rolle, wenn Kinder übergewichtig werden. Wer lernt, gut auf sich aufzupassen, reduziert diese Risiken.
  • Fernsehen - Grundschule
  • Eine umfassende Suchtprävention muss frühzeitig einsetzen, wenn sie erfolgreich sein soll. Grundlage ist die produktive Auseinandersetzung mit den Entwicklungsaufgaben und Lebensthemen der Kinder, um im Rahmen gemeinsamen Lernens deren Handlungsrepertoire zu erweitern und ihre Lebensfreude zu fördern. Die Kinder sollen sich problemorientiert mit Konsumsituationen auseinandersetzen, die für sie bedeutsam sind. Schließlich müssen Lehrerinnen und Lehrer die Erlebnisse und Interessen der Kinder in Bezug auf alltägliche Mittel der Lebensbewältigung in Form von Medienangeboten wie z.B. Fernsehserien aufnehmen und thematisieren. In der Schule geht es unter anderem darum, mit den Kindern zu untersuchen, wie das Fernsehen ihre Lebenswelten und ihren Alltag beeinflusst und welche Bedeutung das Fernsehen in ihrem Leben hat. Gemeinsam soll ermittelt werden, welche Bedürfnisse die Kinder mit dem Fernsehen befriedigen. Weitere Ziele sind, verschiedene Medienangebote in Bezug auf ihre Inhalte und Gestaltungsformen zu untersuchen und die Beziehung zwischen vermittelter Wirklichkeit und eigener Lebenswirklichkeit zu analysieren. Eine wichtige Rolle spielt schließlich die Frage, wie Interessen und Bedürfnisse auch ohne Medien zu befriedigen sind. Die Kinder sollen die kommunikativen Möglichkeiten von Fernsehen und Spielen vergleichen sowie der Frage nachgehen, ob das Fernsehen manchmal als Flucht vor Problemen und Schwierigkeiten genutzt wird.