Jahrgangsübergreifende Schuleingangsphase
Anna Lehnhäuser
Individuelles Lernen
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Alle Kinder lernen in ihrem eigenen Tempo und werden entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten gefördert.
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Individuelles Lernen bedeutet in unserem jahrgangsübergreifenden Unterricht auch, dass wir die Selbstständigkeit, Kreativität und soziale Kompetenz der Schüler und Schülerinnen fördern und fordern. Durch die Berücksichtigung der unterschiedlichen Bedürfnisse und Lernstile schaffen wir eine inklusive und anregende Lernumgebung, die das persönliche Wachstum jedes einzelnen Kindes unterstützt.
Förderung von Selbstständigkeit
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Alle Kinder werden gefordert, selbstständig zu arbeiten und Verantwortung für ihr eigenes Lernen zu übernehmen, indem sie ihr Lernen mitplanen und organisieren.
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Wir geben den Kindern Raum, sich auszuprobieren und immer selbstständiger zu werden, um sich in ihrer Lernumgebung wohlzufühlen.
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Die Förderung von Selbstständigkeit in unserem jahrgangsübergreifenden Unterricht ist von großer Bedeutung für die persönliche und akademische Entwicklung der Schüler. Durch die Schaffung einer Lernumgebung, die Eigenverantwortung, Wahlmöglichkeiten und Reflexion ermöglicht, werden Schüler und Schülerinnen in die Lage versetzt, ihre eigenen Lernprozesse aktiv zu gestalten. Diese Fähigkeiten sind nicht nur für den schulischen Erfolg wichtig, sondern auch für die Herausforderungen im späteren Leben.
Stärkung der Persönlichkeit
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Alle Kinder sollen eine Stärkung ihrer Persönlichkeit durch Förderung ihres Selbstbewusstseins, ihres Selbstvertrauens und ihrer Toleranzfähigkeit erreichen.
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Unsere jahrgangsübergreifenden Schuleingangsklassen ermöglichen jedem Kind einen Zugewinn an Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen durch den Rollenwechsel von eher Hilfe suchend zu immer häufiger Hilfe gebend.
Freude am Lernen
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Alle Kinder sollen Lust und Freude am Lernen und Entdecken vermittelt bekommen.
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Leistungsdruck und Konkurrenzkampf werden in unserem jahrgangsübergreifenden Unterricht dadurch vermieden, dass ein Vergleichen untereinander kaum möglich ist. Damit wird das Wohlbefinden jedes Einzelnen gesteigert und die Lernfreude unterstützt.
Soziale Kompetenzen
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Alle Kinder entwickeln durch die Interaktion mit älteren und jüngeren Mitschülerinnen und Mitschülern ihre sozialen Fähigkeiten wie Teamarbeit, Empathie und Rücksichtnahme stetig weiter.
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Die Entwicklung sozialer Kompetenzen sehen wir in unseren jahrgangsübergreifenden Schuleingangsklassen als essenziell für die persönliche und soziale Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Die Vielfalt der Altersgruppen und die damit verbundenen Interaktionen fördern ein respektvolles Miteinander, Teamfähigkeit und die Fähigkeit, Konflikte konstruktiv zu lösen. Diese Kompetenzen sind nicht nur für das Lernen in der Schule wichtig, sondern auch für das spätere mündige Leben in der Gesellschaft.
Jahrgangsübergreifendes Lernen
Rollen- und Perspektivwechsel
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In unseren jahrgangsübergreifenden Schuleingangsklassen lernen die Kinder nicht nur miteinander sondern vorallem voneinander, in dem sie sowohl Gleichaltrige als auch Ältere und auch Jüngere beim Arbeiten beobachten können. Sie nehmen sowohl die Rolle des Hilfe gebenden aber auch die des Hilfe annehmenden ein.
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Besonders begabte und schnell lenrnende Kinder können am Lernangebot des höheren Jahrgangs partizipieren.
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Kinder im zweiten und dritten Schulbesuchsjahr werden immer wieder aufgefordert, ihr Basiswissen zu reproduzieren. Sie verbalisieren ihr Wissen für andere und wiederholen, strukturieren und vertiefen dadurch bereits Erlerntes
Wachstumsdenken
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Wir legen großen Wert auf das Wachstumsdenken (Growth Mindset)
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Wir sehen Herausforderungen als Chancen zum Lernen.
Wir nehmen Fehler als wertvolle Gelegenheiten zur Verbesserung.
Fehler werden mit einem Lupensymbol markiert und bedeuten, dass an dieser Stelle noch einmal genau geschaut werden muss. Nach einer erfolgreichen Verbesserung verwandelt sich die Lupe in ein Sonnensymbol.
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Wir geben konstruktives Feedback, das zur Verbesserung genutzt werden soll.
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Der individuelle Erfolg wird als Ansporn gesehen.
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Wir sehen folgende Vorteile:
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Erhöhte Motivation: Größere Bereitschaft, sich Herausforderungen zu stellen.
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Bessere Leistung: Bessere Ergebnisse in der Schule.
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Resilienz: Höhere Fähigkeit, mit Rückschlägen umzugehen.
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Insgesamt wollen wir durch das Growth Mindset eine positive Einstellung zum Lernen und zur persönlichen Entwicklung unterstützen.
Verweildauer in der Schuleingangsphase
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Die Verweildauer in der Schuleingangsphase ist für die Schüler und Schülerinnen flexibel, in der Regel verbleiben sie zwei Schuljahre. Je nach Lern- und Leistungsvermögen haben die Kinder aber auch die Möglichkeit in einem oder drei Jahren die Schuleingangsphase zu durchlaufen.
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Besonders leistungsstarke Kinder bekommen differenzierte Lernangebote, um die erforderlichen Kompetenzen am Ende des Schuleingangs bereits nach einem Schuljahr erreichen zu können.
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Für Schülerinnen und Schüler, die mehr Zeit und kleinschrittigere Übungsphasen benötigen, um geforderte Kompetenzen zu erreichen, kann die Verweildauer auf drei Jahre verlängert werden. Das dritte Schulbesuchsjahr wird nicht auf die Dauer der Schulpflicht angerechnet.
Da es an der Luziaschule jahrgangsübergreifende Schuleingangsklassen gibt, können diese Kinder für ein drittes Jahr in ihrer bekannten Schuleingangsklasse bei der selben Klassenlehrerin verbleiben.
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Über eine Verkürzung oder Verlängerung der Verweildauer entscheidet die Klassenkonferenz nach Anhörung der Erziehungsberechtigten zum Wohle des Kindes.
Besuch in der Schule
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Im Juni vor der Einschulung besuchen die neuen Schulanfänger und Schulanfängerinnen mit ihren Erziehern und Erzieherinnen an einem Schulvormittag die Luziaschule. Die Kinder nehmen am Unterricht der Schuleingangsklassen teil und erhalten einen ersten Einblick in ihre zukünftigen Klassenräume, den Schulalltag und lernen mögliche Klassenkameraden und Klassenkameradinnen kennen.
Erster Elterninformationsabend
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In den letzten zwei Wochen vor den Sommerferien findet ein erster Informationsabend für die Erziehungsberechtigten der Schulanfänger und Schulanfängerinnen statt. Hier werden die Klasseneinteilungen bekannt gegeben, Materiallisten verteilt und Informationen zur Schule, zur Nachmittagsbetreuung und zu Busfahrzeiten gegeben. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Klassenräume zu besuchen und erste Fragen zu stellen.
Brief in den Sommerferien
Ankommen
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Ab dem ersten Schultag werden die Schulneulinge von einem Paten oder einer Patin aus ihrer Klasse begleitet und unterstützt. Dieses System ermöglicht, dass die Kinder sich schnell in die neue Gemeinschaft einfinden und im Schulalltag zurechtkommen.Die Kinder profitieren von den Vorerfahrungen ihrer älteren Klassenkameraden und Klassenkameradinnen hinsichtlich der kognitiven, der emotionalen und der sozialen Kompetenz.
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Auch die älteren Schulkinder profitieren durch das Ankommen der Schulanfänger und Schulanfängerinnen. Sie wechseln die Perspektve von eher Hilfe annehmend zu Hilfe gebend und übernehmen dadurch soziale Verantwortung.
1. Klassenpflegschaftssitzung
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Bereits innerhalb der ersten zwei Schulwochen findet die erste Klassenpflegschaft des Schuljahres statt.
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Alle Erziehungsberechtigten bekommen Informationen zum Stundenplan, den Wochenhausaufgaben, dem Unterricht und den Lerninhalten in der jahrgangsübergreifenden Schuleingangsphase und über Konzepte der Luziaschule. Außerdem finden die Wahlen zum Klassenpflegschaftsvorsitz statt.
Wohlfühlen
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Durch verschiedene Rituale und Strukturen legen wir besonderen Wert darauf, dass die Kinder sich bei uns wohlfühlen.
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Schülerinnen und Schüler, die sich in einem Umfeld wohlfühlen, sind motivierter und engagierter. Sie zeigen mehr Interesse am Lernen und sind bereit, sich neuen Herausforderungen zu stellen.
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Schulisches Wohlbefinden stärkt das Selbstvertrauen und die Selbstwirksamkeit der Schülerinnen und Schüler. Sie entwickeln ein größeres Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und sind bereit, sich neuen Herausforderungen zu stellen.
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Die Förderung des schulischen Wohlbefindens trägt dazu bei, Probleme wie Stress, Angstzustände oder Verhaltensauffälligkeiten zu verhindern oder zu reduzieren. Durch frühzeitiges Eingreifen können negative Auswirkungen auf das Lernen und die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler minimiert werden.
Strukturen am Vormittag
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Wir beginnen jeden Schultag mit einem offenen Anfang, ab 7.30 Uhr erwartet die Klassenlehrerin die Kinder im Klassenraum. Es bietet sich somit ein ruhiges Ankommen und ein erster individueller Austausch für jedes Kind an.
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Um 7.45 Uhr beginnt der Schulvormittag mit dem gemeinsamen Besprechen und Visualieren des Tagesplans, so dass alle Kinder eine Struktur für den Vormittag erhalten.
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Die Schulwoche startet zudem immer noch mit einem Erzählkreis, in dem Kinder über das zurückliegende Wochenende erzählen dürfen und Fragen zu Erlebnissen beantworten.
Pausen
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Nach den ersten zwei Schulstunden findet eine Frühstückspause im Klassenverband statt. Neben dem Essen bietet sich hier auch die Möglichkeit des Austauschs der Kinder untereinander an. Anschließend beginnt die Hofpause.
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In den Hofpausen haben die Kinder eine Auswahl an verschiedenen Spielzeugen, mit denen sie auf dem Schulhof spielen dürfen.
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Jede Klasse hat außerdem Pausen, in denen sie mit den schuleigenen Fahrzeugen fahren dürfen und Pausen, in denen sie auf dem im Luziapark befindlichen Soccerplatz spielen dürfen.
Klassenrat
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Jede Schulwoche wird mit einem Klassenrat beendet:
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Die Kinder organiseren den Klassenrat im Laufe des Schuljahres immer selbstständiger. In einer positiven Runde soll über besonders schöne Momente der letzten Schulwoche gesprochen werden. Kinder können sich bei ihren Mitschülerinnen und Mitschülern bedanken oder auch entschuldigen, besondere Glücksmomente teilen oder ein Lob an sich oder andere aussprechen.
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Im Anschluss gibt es eine Runde für aktuelle Anliegen, die gemeinsam geklärt werden müssen. Diese werden protokolliert und Lösungsvorschläge gesammelt. In dieser Runde ist auch Platz für Wünsche und Anregungen der Kinder für Unterrichtsinhalte und besondere Unterrichtsformen.
Ferienbeginn
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Der letzte Schultag vor den Ferien ist immer ein besonderer Tag. In Absprache mit den Kindern findet entweder ein Spielzeugtag, ein gemeinsames Frühstück, ein Kuscheltiertag oder aber auch ein Kinotag statt.
Lernumgebung
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Unsere Klassenräume sind so strukturiert, das es die Möglichkeit zur Einzel-, Partner- und auch Gruppenarbeit gibt. Lernplätze können in bestimmten Unterrichtsphasen frei gewählt werden.
Das Unterrichtsmaterial liegt an festgelegten Plätzen und ist für Kinder gut wiederzufinden.
Vorbereitung im Team
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Das Team der Schuleingangsklassen besteht aus den drei Klassenlehrerinnen und der sozialpädagogischen Fachkraft der Schule.
Das Team plant zum Schuljahresbeginn gemeinsam Unterrichtsreihen, den Umfang und Zeitpunkt für Leistungsüberprüfungen und legt Anforderungs- und Auswertungskriterien grob fest.
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Im Schuljahr trifft sich das Team ein- bis zweimal wöchentlich im Anschluss an den Unterricht, um Inhalte und Lernzielkontrollen für die folgende Woche gemeinsam zu planen und zu strukturieren.
Planungen werden desweiteren digital auf Edumaps strukturiert und anschließend in allen drei Eingangsklassen genutzt.
Organisationsformen
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Lehrerzentrierte und offene Unterrichtsformen wechseln einander in sinnvoller Balance ab.
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Die Lehrerin nimmt so nicht nur die Rolle der Wissensvermittlerin ein, sondern wird in den Phasen des offenen Arbeitens zur Lernbegleiterin, während die Kinder an individuellen Übungsangeboten oder Arbeitsplänen selbständig arbeiten.
Wochenhausaufgaben
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Am Anfang der Woche erhalten die Kinder Wochenhausaufgaben, die am Ende der Woche bearbeitet wieder abgegeben werden müssen. Die Aufgaben werden individuell zusammengestellt und sollen von den Kindern an vier Nachmittagen bearbeitet werden. Die Planung und Organisation des zeitlichen Umfangs kann von den Kindern selber vorgenommen werden.
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Als freiwilliges Angebot bekommen die Kinder auf der Wochenhausaufgabe einen QR Code zu einer Edumap, auf der weitere freiwillige Angebote zu finden sind.
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Wöchentlich gibt es außerdem neu angepinnte Aufgaben zum Üben auf der Lernapp Anton.
Matherad 1/2
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Das Matherad ist ein Lehrwerk, das einen individualisierten Unterricht zulässt.
Beim Unterrichtskonzept Matherad wurden verschiedene Elemente entwickelt, die verbindliche Anforderungen deutlich machen und die Lernumgebung didaktisch so vorbereiten, dass die Kinder individuell und selbstständig arbeiten können.
Dazu gehören sowohl die Abeitsbücher als auch weiterführende Materialien, die z.B. aus Mathespielen, Übungskarteikarten oder Arbeitsblättern bestehen mit denen die Kinder mathematische Inhalte beziehungsreich, vielfältig und abwechslungsreich erarbeiten können.
Ein Übersichtsposter über die Lerninhalte in „Radform“ ist der Namensgeber. So ist jedes Kind darüber informiert, was es in einem Schuljahr lernen soll.
Jedem thematischen Bereich ist im Buch und in den Materialien eine Farbe zugeordnet, passend zum entsprechenden Bereich auf dem Matherad
Der Farbe lila sind Themen aus den Bereichen Raum und Form, Größen, Daten, Häufigkeit, Wahrscheinlichkeit zugeordnet.
Während des Unterrichts bearbeiten die Schülerinnen und Schüler selbstständig Aufgaben aus dem Arbeitsheft oder der Mathekiste, dies geschieht individuell, in kooperativen Lernformen oder in homogenen/ heterogenen Kleingruppen.
Kinder, die ungefähr an der gleichen Stelle sind, erarbeiten gemeinsam mit dem Lehrer /der Lehrerin neue Inhalte.
Auf das Finden, Erklären und vorteilhafte Verwenden von Rechentricks wird viel Wert gelegt.
Rechentricks dienen dem Durchschauen mathematischer Beziehungen, Muster und Strukturen
Anschauungsmaterial zur Darstellung von Zahlen und für Rechenoperationen werden genutzt.
Zebra 1/2
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Im ersten Schulbesuchsjahr arbeiten die Kinder im Zebra 1 Buchstabenheft Plus. Neben Übungsseiten zu jedem Buchstaben in Grundschrift findet sich dort auch ein kleinschrittiger Leselehrgang in Silbendruck und Lernstandsseiten zur individuellen Lernentwicklung. Des Weiteren sind Blitzleseübungen mit kleinen Wörtern des Häufigkeitswortschatzes, Abschreibübungen von Grundwortschatzwörtern und kleine Schreibanlässe Bestandteil dieses Arbeitsmaterials. Die erste FRESCH Strategie "Sprechen-hören-schwingen" wird kennen gelernt und immer wieder geübt.
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Das Zebra 2 Arbeitsheft "Sprache mit Medien" schließt sich dem Buchstabenheft Plus an. Hier werden die weiteren FRESCH Strategien schrittweise erarbeitet:
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- Sprechen - hören - schwingen
- Verlängern
- Ableiten
- Groß oder klein?
- Wortbausteine
- Nachschlagen / Merkwörter
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Neben dem strategiegeleiteten Rechtschreib-Unterricht wird ein Modellwortschatz aufgebaut und Forscheraufgaben eingebunden. Die Aufgaben werden in verschiedenen Anforderungsbereichen angeboten und Lernstandsseiten dokumentieren weiterhin die Lernentwicklung jeden Kindes.
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Die Aufgabenstellungen sind durch verschiedenfarbige Kreissymbole für die Kinder als leicht, mittel und schwer erkennbar.
weitere Angebote zum Lesen
weitere Materialien (Deutsch&Mathe)
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- verschiedene Lernangebote zu den Jahreszeiten & anderen Themen
- Materialien der Rechtschreibwerkstatt
- Richtig schreiben 1
- Richtig schreiben 2
- Anoki-Hefte (fördern und fordern)
- Logico Material
Diagnostische Verfahren Deutsch
Vorläuferfähigkeiten Deutsch
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Da die Vorerfahrungen mit der Sprache sehr wichtig für die weitere Entwicklung der späteren Lese- und Schreibfähigkeit eines Kindes sind, nutzen wir in den ersten Schulwochen zur Diagnose einen Beobachtungsbogen der Fachoffensive Deutsch NRW STIFT:
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Die Beobachtungen nutzen wir, um eventuell noch eingeschränkte Vorläuferfähigkeiten weiter zu fördern, um so jedem Kind eine gute Basis für das System Schriftsprache zu ermöglichen.
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Bild-Wort-Test
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Im Anfangsunterricht wird schon nach wenigen Wochen ein Bild-Wort-Test geschrieben, um die Schreibkompetenz eines jeden Kindes erfassen zu können. Er umfasst 29 Bilder, zu denen passende Wörter geschrieben werden müssen. Es sind alle gängigen Laut-Buchstaben-Zuordnungen der deutschen Sprache abgedeckt. Um auch weiterführende Kompetenzen mit hoher Sprachkompetenz erfassen zu können, beinhalten die Wörter auch Besonderheiten der Laut-Buchstaben-Zuordnung, der Kennzeichnung lang und kurz gesprochener Vokale und der Auslautverhärtung. Der Bild-Wort-Test wird bei uns mehrfach durchgeführt (kurz vor Herbst-/Weihnachts-/Oster- und Sommerferien), um einen individuellen Lernfortschritt beobachten zu können.
Lesetests
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Die Lesetests, die wir im Schuleingang nutzen, setzen sich aus Tempo-Tests sowie Tests zum Leseverständnis zusammen. Am Anfang besteht der Tempo-Check, abhängig vom individuellen Leistungsstand, entweder aus Anlauten oder Einzel-Wörtern. Ab dem zweiten Schulbesuchsjahr wird die Ebene der Wörter verlassen und wir wechseln in die Satzebene. Der zeitliche Umfang beträgt für alle fünf Minuten. Anschließend folgt ein Leseverständnistest, in dem ein Bild nach Leseanweisung angemalt und Fragen zum Bild beantwortet werden müssen. Der Verständnis-Check ist auf eine Zeit von 30 Minuten begrenzt. Ab dem zweiten Schulbesuchsjahr werden die Leseverständnis-Tests umfangreicher und es gibt sie in drei verschiedenen Schwierigkeiten. Es müssen Fragen zu einem Text beantwortet, Stolperwörter gefunden und Bild und Text passend verbunden werden.
Diagnosediktate
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Ab dem zweiten Schulbesuchsjahr werden in regelmäßigen Abständen Diagnosediktate geschrieben. Um den Lernverlauf sinnvoll abbilden zu können, werden die Diktate unter annähernd gleichen Bedingungen und mit der gleichen Vorgehensweise geschrieben. Nach dem Schreiben wird den Kindern Gelegenheit gegeben, ihren Text selbstständig zu korrigieren. So wird mit dem Diktat ein umfassendes Bild aus Rechtschreibgespür, Rechtschreibwissen und Korrekturkompetenz erfasst. Das Ergebnis der Diagnosediktate wird den Kindern und Eltern in Form einer digitalen Auswertung und einem Gespräch mitgeteilt. Durch die Übersicht aller zuvor geleisteten Diagnosediktate kann so die individuelle Entwicklung verfolgt werden und erkannt werden, in welchen Bereichen im Rechtschreibunterricht weitergearbeitet werden muss.
Beobachtungsbogen Deutsch
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Die Ergebnisse der Lernzielkontrollen werden auf einem Beobachtungsbogen notiert. Des Weiteren werden hier auch die Abgabe aller Arbeitshefte und Materialien sowie Besonderheiten der Bearbeitung festgehalten
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Die Bögen dienen als Hilfe bei Elterngesprächen und sind Grundlage für die Erstellung der Zeugnistexte für das Fach Deutsch.
Diagnostische Verfahren Mathematik
Eingangsdiagnostik
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In den ersten Schulwochen bearbeitet möglichst jedes Kind des Schuleingangs die vom Matherad entwickelte Eingangsdiagnostik, in der folgende Kompetenzen getestet werden:
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Figur-Grund-Wahrnehmung
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Wahrnehmung der Raumlage
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Visuomotorische Koordination
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Wahrnehmung räumlicher Beziehungen
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Wahrnehmungskonstanz
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Vergleichen von Anzahlen
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Seriation (Muster, Zahlenfolgen)
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Zählen und Ziffern
Lernzielkontrollen
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Als Abschluss jeden Bereiches des Matherades werden neben einer Selbsteinschätzung (s.o.) zu individuellen Zeitpunkten Lernzielkontrollen eingesetzt. Diese werden zur Diagnose genutzt und bieten zudem eine Grundlage zur Rückmeldung auf die Selbsteinschätzung des Kindes.
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Sollte in dem Test deutlich werden, dass es noch Schwierigkeiten in einem Bereich gibt, kann hierfür zusätzliches Übungsmaterial bereitgestellt werden, bevor das Kind mit der Arbeit im nächsten Bereich beginnt.
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Die Lernzielkontrollen des Matherads sind durch die Fachschaft Mathematik durch eine Rückmeldungstabelle für Kinder und Eltern ergänzt worden, in der abzulesen ist, welche Kompetenzen des Mathematikunterrichts das Kind bereits erreicht hat.
Fünf Minuten Tests
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Im Schuljahr werden von allen Kindern zur gleichen Zeit Fünf Minuten Tests geschrieben. Es müssen stets 40 Aufgaben gelöst werden und für die Kinder wird dokumentiert, wie viele Aufgaben sie in der Zeit lösen konnten und ob sie sich im Hinblick auf ihren letzten Test verbessern konnten.
Da nicht allen Kindern zur gleichen Zeit dieselben Rechenoperationen bereits bekannt sind, kann dieser Test unter Umständen eine leichte Überforderung darstellen, die nicht ungewollt ist.
Beobachtungsbögen Mathematik
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In diesen Bögen werden kontinuierlich die Lern- und Leistungsbeobachtungen der Kinder notiert und sie dienen als Grundlage der Zeugnistexte am Ende des Schuljahres.
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Des Weiteren werden Ergebnisse der Fünf-Minuten-Tests und besondere Beobachtungen zu jedem Kind auf diesen Bögen gesammelt:
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Alle Bögen dienen als Hilfe bei Elterngesprächen und sind Grundlage für die Erstellung der Zeugnistexte für das Fach Mathematik.