Luziaschule - Erziehungskonzept
Clara HaertelVorbemerkungen
Ziele und Grundsätze unseres Erziehungskonzeptes
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Die unterschiedlichsten Menschen treffen an unserer Schule aufeinander.
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Uns ist es wichtig, dass an unserer Schule eine Atmosphäre vorherrscht, in der sich jeder als Individuum wohlfühlt, angstfrei einbringen und konzentriert arbeiten kann.
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Wie in allen Bereichen, bei denen Menschen aufeinandertreffen, braucht es auch bei uns einen Handlungsrahmen mit klaren Regeln, der sowohl den Kindern als auch den Erwachsenen bekannt ist und konsequent umgesetzt wird.
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Bei allen Maßnahmen legen wir als Kollegium einen besonderen Wert darauf, dass diese für die Kinder zum einen transparent sind und zum anderen sowohl von Klassen- als auch von FachlehrerInnen und/oder KollegInnen, die die Pausenaufsicht führen, sowie den MitarbeiterInnen der OGS gleichermaßen angewendet werden. So soll den Mädchen und Jungen sowohl die Gültigkeit als auch der Stellenwert der Regeln im gesamten Schulleben vorgelebt werden und ihnen gleichermaßen eine Orientierung für ihr Verhalten geben. Darüber hinaus soll auch allen am Schulleben Beteiligten klar sein, welche Konsequenzen auf die Nichtbeachtung der Regeln, die für alle gleichermaßen und ausnahmslos angewendet werden, erfolgen.
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Das vorliegende Erziehungskonzept gibt einen Überblick über die bei uns geltenden Regeln, unsere Bausteine für ein harmonisches Schulleben und deren Implementierung sowie die Konsequenzen bei Fehlverhalten.
Werte, Sozialkompetenzen und Regeln
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Werte, Sozialkompetenzen und Regeln ordnen das Miteinander und sind für einen friedvollen Alltag in Institutionen wie der Schule von großer Bedeutung. Es ist wichtig, sich gemeinsamer Werte bewusst zu werden, Regeln für das Zusammenleben zu benennen und auf ihre Einhaltung zu achten sowie soziale Kompetenzen zu erwerben.
Werte der Luziaschule
Sozialkompetenzen und Regeln
Allgemeines
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Die Entwicklung von Sozialkompetenzen an der Luziaschule orientiert sich an unseren schulischen Grundwerten. Um diese Kompetenzen zu stärken, legen wir großen Wert auf eine respektvolle und wertschätzende Kommunikation zwischen allen am Schulleben Beteiligten – Kindern, Lehrkräften, pädagogischen Fachkräften und Eltern.
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Der wertebasierte Umgang soll für alle am Schulleben Beteiligten gelten. Er bildet die Grundlage für ein harmonisches Miteinander, gegenseitigen Respekt und eine aktive Mitgestaltung des Schullebens.
Pausen- und Schulhofregeln
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1. Ich warte an der Haltestelle und fahre mit meinem Fahrzeug rücksichtsvoll nur zwei Runden im erlaubten Bereich.
Es gilt der Aushang in den Klassen, wer ein Fahrzeug nutzen darf. -
Auf dem Schulhof ist eine Bushaltestelle als Wechselpunkt eingerichtet. Nach zwei Runden wird dort gewechselt.
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Es wird ausschließlich im Uhrzeigersinn gefahren.
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Fahrzeuge dürfen nur auf der gekennzeichneten Fahrbahn genutzt werden. Das Befahren anderer Wege, insbesondere unter dem Vordach, ist nicht gestattet.
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Rücksichtnahme auf andere Kinder hat oberste Priorität.
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Nach der Pause bringe ich das Fahrzeug zurück zur Hütte.
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2. Ich spiele nur auf dem oberen Schulhof oder schaue beim Soccerfeld zu, wenn ich nicht selber spielen darf.
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Erlaubte Spielorte
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Schulhof
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Soccerfeld
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Auf dem Soccerfeld gilt der aufgestellte Spielplan. Nur die dafür eingeteilten Kinder dürfen am Spiel teilnehmen.
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Nicht erlaubte Spielorte
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Hinter den Hütten
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Auf den Wegen (z. B. an der Freundschaftsbank)
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Auf den Grünflächen beim Soccerfeld
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Verhalten im Konfliktfall
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Streitigkeiten sollen möglichst selbstständig geklärt werden.
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Wenn dies nicht gelingt, ist sofort eine erwachsene Aufsichtsperson um Hilfe zu bitten.
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Umgang mit Materialien
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Spielmaterial aus den Hütten ist nach Gebrauch zurückzugeben.
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Kühlakkus dürfen nicht eigenständig aus dem Teamraum geholt werden. Bei Bedarf wendet man sich an Frau Stomber oder an eine andere Aufsichtsperson.
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Umweltbewusstsein
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Jeder entsorgt gesehenen Müll im Mülleimer – unabhängig davon, wem er gehört.
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Ballspiele
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Ballspiele sind auf dem Schulhof nicht erlaubt
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3. Ich bringe mein Fahrzeug oder Spielgerät bei Pausenende an seinen Platz zurück.
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4. Ich halte mich an die Aussagen der Pausenaufsicht.
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5. Ich verhalte mich im Spiel fair und rücksichtsvoll.
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6. Ich gehe erst dann ins Schulgebäude, wenn es klingelt.
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Mit dem Klingelzeichen endet die Pause. Alle Kinder gehen unverzüglich in ihre Klassen.
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7. Ich spiele nicht in den Toiletten.
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Toiletten dienen ausschließlich der Nutzung und sind kein Aufenthalts- oder Spielort.
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8. Ich halte mich an den Pausenplan.
Im Gebäude
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1. Ich betrete die Schule ohne Begleitung durch Erwachsene.
2. Ich gehe langsam und leise durch das Schulgebäude.
3. Ich verlasse die Toiletten sauber und ordentlich.
4. Ich lasse mein Handy ausgeschaltet in der Tasche und meine Smartwatch befindet sich im Schulmodus.
5. In den Regenpausen halte ich mich im Klassenraum auf, dort finden keine Ball- und Laufspiele statt.
6. Ich betrete eine fremde Klasse nur mit Erlaubnis.
Handyregeln
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Handys bleiben während des Unterrichts und auf dem Schulgelände ausgeschaltet im Schulrucksack.Smartwatches müssen während des Unterrichts und auf dem Schulgelände in den Schulmodus versetzt werden.
Lehrkräfte und Mitarbeiter nutzen das Handy während der Unterrichtszeit nur für berufliche Zwecke.
Schulbegleitungen lassen ihr Handy ausgeschaltet und benutzen es nur in ihren Arbeitspausen und im Teamraum.
Die Schülerinnen und Schüler haben immer die Möglichkeit, wichtige Anrufe im Sekretariat oder im Schulleiterbüro zu tätigen.
Bei unerlaubter Nutzung von Mobiltelefonen oder Smartwatches nimmt die Lehrkraft das Gerät an sich und gibt es dem Kind am Ende des Schultages zurück. Schwerwiegende Verstöße gegen die Regeln können erzieherische Maßnahmen oder Ordnungsmaßnahmen nach sich ziehen. -
Die Schule übernimmt keine Haftung für verlorene, beschädigte oder gestohlene Geräte.
Auf dem Gelände
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1. Die Nutzung von E-Bikes ist bei der Radfahrausbildung nicht erlaubt.
2. Das Mitbringen von Zigaretten. E-Liquids, Cannabis, Alkohol und sonstigen Suchtmitteln ist nicht erlaubt.
3. Kinder, die mit dem Auto gebracht oder abgeholt werden, steigen nur auf dem Kirchplatz ein und aus.
4. Für Wege auf dem Gelände gelten die eingeübten Regeln: Zweierreihe, nicht drängeln und schubsen.
5. An der Bushaltestelle halten sich die Kinder an die Anweisungen der Erwachsenen.
6. Ich halte das Schulgelände sauber.
Weitere Bausteine des Erziehungskonzepts
Kommunikation
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Unsere schulische Kommunikation ist von Respekt und Wertschätzung geprägt. Sie schafft eine vertrauensvolle Basis, auf der Kinder, Eltern und Mitarbeitende offen miteinander sprechen können.
Wir achten auf eine klare, freundliche und zugewandte Sprache. Kinder sollen ihre Anliegen frei äußern können und lernen dabei, Verantwortung für die Wirkung ihrer Worte zu übernehmen. Lehr- und Fachkräfte gehen mit gutem Beispiel voran, indem sie aufmerksam zuhören, Rückmeldungen konstruktiv formulieren und so ein Klima gegenseitiger Achtung fördern.
Kommunikation verstehen wir auch als Übungsfeld für demokratisches Handeln: Kinder lernen, ihre Sichtweisen einzubringen, andere Perspektiven zu respektieren und gemeinsam Lösungen zu finden.
Klassenrat
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Einmal in der Woche findet in jeder Klasse der Klassenrat statt. Hier ist Zeit, um unterschiedlichste Belange der Kinder zu besprechen, z.B. ungeklärte Konflikte, Wünsche für die Sitzordnung oder Anregungen für das Arbeiten in der Klasse. Um den Klassenrat vorzustrukturieren, verläuft er nach einem festen Ablauf und wird von zwei Kindern der Klasse geleitet. Alle Kinder haben in den Tagen zuvor die Möglichkeit, ihre Anliegen aufzuschreiben und in einer Box zu sammeln.
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Die Kinder übernehmen auf diese Weise Verantwortung für ein gelingendes soziales Miteinander. Sie lernen, sowohl ihr eigenes Verhalten als auch das der anderen kritisch zu hinterfragen und entwickeln Strategien zur konstruktiven Konfliktbewältigung. Dabei erfahren sie, dass ihre Anliegen ernst genommen werden, und gewinnen zunehmend Sicherheit darin, ihre Positionen zu vertreten. Mit ihren Gedanken, Bedürfnissen und differenzierten Rückmeldungen gestalten sie das Schulleben aktiv und tragen zu einer lebendigen, demokratischen Schulkultur bei.
Luziarat
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Der Luziarat – Unser Kinderparlament
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Ein Ort für Kinderstimmen und -meinungen an der Schule
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Im Luziarat kommen die Klassensprecherinnen und Klassensprecher oder von den Klassen gewählte Kinder zusammen. Einmal im Monat treffen wir uns für eine gemeinsame Schulstunde.
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Hier haben die Gedanken, Ideen, Fragen und Anliegen der Kinder einen festen Platz. Gemeinsam überlegen wir, wie unser Schulleben gelingen kann und wie wir unsere Schule zu einem Ort machen, an dem sich alle wohlfühlen, lernen und wachsen können.
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Der Luziarat ist ein Raum für Mitbestimmung, Verantwortung und Gemeinschaft. Hier erleben Kinder, dass ihre Stimme zählt und dass Veränderungen entstehen können, wenn wir miteinander sprechen, zuhören und handeln.
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So begegnen wir uns
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Im Luziarat möchten wir eine Atmosphäre schaffen, in der sich alle sicher und ernst genommen fühlen.
Deshalb achten wir darauf: -
Jede Stimme ist wichtig.
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Wir hören einander aufmerksam zu.
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Wir sprechen respektvoll miteinander.
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Unterschiedliche Meinungen dürfen sein.
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Wir suchen gemeinsam nach Lösungen.
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Wir übernehmen Verantwortung für unser Miteinander.
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Ankommen und Einstimmen
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Jede Sitzung beginnt mit einer gemeinsamen Begrüßung.
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Wir nehmen wahr, wie es uns heute geht und kommen als Gruppe zusammen.
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Gefühlsbarometer: Mit dem Daumen zeigen die Kinder:
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👍 Mir geht es gut.
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➖ Ich bin heute irgendwo dazwischen.
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👎 Heute fällt mir etwas schwer.
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So entsteht Raum für das, was die Kinder gerade beschäftigt.
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Verantwortung übernehmen
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Damit unsere Treffen gut gelingen, übernehmen die Kinder verschiedene Aufgaben.
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Die Rollen werden für ein halbes Jahr vergeben und anschließend gemeinsam reflektiert und neu gewählt.
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Sitzungsleitung/ Moderation
führt durch die Sitzung, sorgt für Beteiligung und behält den Überblick. -
Zeitwächter*in
achtet darauf, dass die einzelnen Phasen genügend Raum bekommen. -
Protokollant*in
hält Gedanken, Entscheidungen und Vereinbarungen fest. -
Fairness-Wächter*in
achtet auf einen wertschätzenden Umgang und erinnert an unsere Gesprächsregeln. -
Was beschäftigt uns?
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Die Kinder bringen Themen aus ihren Klassen mit.
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Dabei kann es um Fragen, Wünsche, Sorgen, Ideen oder Herausforderungen aus dem Schulalltag gehen.
Zum Beispiel:
Was läuft gerade gut?
Wo erleben Kinder Schwierigkeiten?
Welche Ideen haben wir für unsere Schule?
Was wünschen wir uns für unser Zusammenleben? -
Gemeinsam sammeln wir die Anliegen und schauen, welche Themen besonders wichtig sind.
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Gemeinsam Schwerpunkte setzen
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Nicht alles kann gleichzeitig bearbeitet werden.
Deshalb entscheiden die Kinder gemeinsam, welchem Thema sie heute ihre Aufmerksamkeit schenken möchten.
So lernen sie, Prioritäten zu setzen und demokratische Entscheidungen zu treffen. -
Vom Anliegen zur Lösung
Der Luziarat arbeitet lösungsorientiert. Schritt für Schritt wird aus einer Frage oder Herausforderung ein gemeinsamer Handlungsplan. -
1. Verstehen
Worum geht es genau?
Wir versuchen, das Anliegen möglichst klar zu beschreiben.
2. Perspektiven wahrnehmen
Wer ist betroffen?
Wir hören verschiedene Sichtweisen und Erfahrungen.
3. Ideen entwickeln
Welche Möglichkeiten gibt es?
Alle Vorschläge sind willkommen und dürfen zunächst gesammelt werden.
4. Gemeinsam prüfen
Welche Ideen sind fair, hilfreich und umsetzbar?
Wir überlegen, welche Lösung für möglichst viele Kinder passend ist.
5. Entscheiden
Wir treffen eine gemeinsame Entscheidung – durch Abstimmung oder Konsens. -
Vereinbarungen sichtbar machen
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Damit aus Ideen Wirklichkeit werden kann, halten wir unsere Ergebnisse fest.
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Dabei notieren wir:
unser Thema, unsere Entscheidung, die nächsten Schritte,
Verantwortlichkeiten, Termine, Informationen für Lehrkräfte oder Schulleitung.
So bleiben unsere Vorhaben verbindlich und nachvollziehbar. -
Rückblick und Ausblick
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Am Ende jeder Sitzung schauen wir gemeinsam zurück:
Was ist heute gut gelungen?
Worauf sind wir stolz?
Was möchten wir beim nächsten Mal anders machen?
Was nehmen wir mit in unsere Klassen? -
Reflexion hilft uns, gemeinsam zu wachsen.
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Abschluss
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Zum Abschluss darf jedes Kind noch einmal zu Wort kommen:
„Mit welchem Gefühl gehe ich heute aus der Sitzung?“
oder
„Was möchte ich meiner Klasse weitergeben?“ -
So endet jede Sitzung mit einem bewussten Blick auf das, was entstanden ist.
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Vom Beschluss zur Umsetzung
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Die Arbeit des Luziarats endet nicht mit der Sitzung. Die besprochenen Themen, Ideen und Entscheidungen werden weitergegeben und nach Möglichkeit umgesetzt.
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Manche Anliegen werden zunächst im Kollegium besprochen, bevor sie wieder in die Klassen zurückgetragen werden. So können beispielsweise wichtige Bus- oder Schulregeln gemeinsam in Erinnerung gerufen oder Wünsche der Kinder aufgegriffen werden.
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Andere Anfragen gehen an die Schulleitung. Gemeinsam mit weiteren Beteiligten werden dann Möglichkeiten geprüft, Projekte und Veränderungen für den Schulalltag umzusetzen – zum Beispiel neue Spiel- und Bewegungsangebote auf dem Schulhof oder die Gestaltung neuer Bereiche.
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So erleben die Kinder, dass ihre Ideen gehört werden und zur Weiterentwicklung des Schullebens beitragen können.
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Nach jeder Sitzung schreibt Frau Lux einen Brief an die Klassen. Darin werden die wichtigsten Themen, Ideen und Entscheidungen des Luziarats festgehalten:
Der Brief unterstützt die Kinder dabei, im nächsten Klassenrat von der Sitzung zu berichten, und dient als hilfreiche Erinnerungsstütze. So bleiben alle Klassen über die Arbeit des Luziarats informiert und können die gemeinsamen Anliegen weitertragen -
Unser Leitgedanke
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Im Luziarat erleben Kinder Demokratie nicht nur als Thema, sondern als gelebte Erfahrung. Sie lernen zuzuhören, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen mitzugestalten und gemeinsam Lösungen für das Schulleben zu finden. Jede Stimme zählt – und jede Stimme kann und wird etwas bewegen.
Streitschlichter (in Planung)
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StreitschlichterInnen sollen fester Bestandteil unseres Schullebens werden. Im zweiten Schulhalbjahr werden diejenigen DrittklässlerInnen hierfür ausgebildet, die sich freiwillig melden und bereit sind, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen. Zwei Lehrkräfte stehen den Streitlichter:innen als Ansprechpartner für schwierige Konflikte zur Verfügung. Im darauffolgenden Schuljahr stellen sie sich dann in den Klassen als Streitschlichter:innen vor und erklären kurz, wie sie bei einem Streit helfen können. Nach einem festgelegten Plan sind dann in der Regel zwei Streitschlichter:innen pro Pause im Einsatz. Im "Friedensraum" werden die Streitigkeiten dann nach einem festgelegten, strukturierten Gesprächsablauf besprochen und bestenfalls geklärt. Sollte es den Streitschlichter:innen nicht möglich sein, den Konflikt zu regeln, wird eine der Ansprechpersonen hinzu gezogen.
Streitschlichter (Gedanken zur Planung)
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Raum (Bibliothek):
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- Schild
- Material (Vorlagen; Ordner; Schreibuntensilien)
- Schrank
- Konfliktlöser Material
- Kalender
- Tisch
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Ausbildung:
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- AG
- 2 Lehrkräfte (evtl. Entlastung)
- höchstens 20 Schüler:innen
- Material zur Vorbereitung
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Kommunikation innerhalb Kollegium
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- Info Karte (War in Streitschlichtung)
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- Streitschlichterbogen fotografieren oder ähnliches
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Kommunikation mit Eltern
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- bei nicht erfolgreichem Nachtreffen
- gravierende Probleme
- gehäufte Streitschlichtung notwendig
- Schulregelverletzung/Erziehungsvertrag nicht eingehalten
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Möglichkeiten eine solche AG zum jetzigen Zeitpunkt anzubieten, haben wir aus personellen Gründen derzeit nicht.
Implementierung
Einführung
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Zu Beginn jedes Schuljahres entdecken die Klassen gemeinsam ihre Schule und das Schulgelände. Bei dieser Begehung werden die Regeln für die verschiedenen Bereiche (z. B. Klassenzimmer, Treppenhaus, Schulhof, Soccerfeld, Toiletten, Hüttchen, Bushaltestelle, Park, Kirche) besprochen. Gleichzeitig lernen die Kinder, welche sozialen und persönlichen Kompetenzen sie im Laufe des Schuljahres weiterentwickeln können.
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Damit alle Schülerinnen und Schüler die Regeln gut verstehen und verinnerlichen können, werden sie im Unterricht altersangemessen erläutert. Durch praktische Übungen, gemeinsames Handeln und anschauliche Beispiele werden die Regeln mit Leben gefüllt und für die Kinder nachvollziehbar gemacht. Auf diese Weise tragen wir dazu bei, dass jedes Kind Sicherheit gewinnt und sich im schulischen Miteinander gut orientieren kann.
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Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der aktiven Mitgestaltung durch die Kinder. Partizipation bedeutet für uns, dass die Schülerinnen und Schüler in Entscheidungen und Prozesse, die das gemeinsame Schulleben betreffen, einbezogen werden. Der wöchentliche Klassenrat bietet hierfür einen festen Rahmen: Hier können Kinder ihre Ideen und Anliegen einbringen, Regeln gemeinsam reflektieren und – wenn erforderlich – anpassen. So erfahren sie Selbstwirksamkeit und lernen, Verantwortung für das Zusammenleben in der Schulgemeinschaft zu übernehmen.
Schulordnung
Allgemeine Vereinbarungen zu unserer Schulordnung
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- Die Schulordnung nebst Erziehungsvertrag wird in der ersten Klassenpflegschaftssitzung der jeweiligen Klassen an die Erziehungsberechtigten ausgegeben. Die Erziehungsberichtigten unterschrieben den Erziehungsvertrag.
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- Das Kind führt die Schulordnung mit dem Vertrag in der Postmappe mit sich.
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- Zu Beginn des Schuljahres werden die Kompetenzen gemeinsam mit den Kindern mit Inhalt gefüllt und anschließend unterschrieben.
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- Eine Kompetenz wird über eine gewisse Zeit für alle gut sichtbar in der Klasse ausgehängt. Die Kompetenz ist immer ein Punkt im Klassenrat.
Flyer
Maßnahmen bei Verstößen
Pädagogische Maßnahmen
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Leichte Verstöße gegenn Regeln:
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1. Erinnerung
2. Verwarnung
2. evtl. Auszeit, Gespräch mit Sozialpädagogischer Frachkraft o. Lehrkraft
3. Hilfestellung zur Wiedergutmachung
4. evtl. Information an die Eltern -
Wiederholte Verstöße und grobe Verstöße:
Gespräch mit Kind und Eltern, Maßnahmen vereinbaren -
Schwerere Verstöße:
Schriftliche Missbilligung durch Schulleitung, ggf. Ordnungsmaßnahme -
Bei Notfällen: Hilfekarte nutzen
Pädagogische Maßnahmen bei Gewalt
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Die pädagogischen Maßnahmen sind in unserem Gewaltschutzkonzept unter folgendem Link zu finden. An diesen Maßnahmen orientieren wir uns, wenn es zu schulischen Konflikten kommt, um fair und konstruktiv zu handeln.
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nrw.edumaps.de LINK
Maßnahmen der Wiedergutmachung
Maßnahme bei Störung: Elterninformation
Ordnungsmaßnahmen
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Die Ordnungsmaßnahmen sind in § 53 Abs. 3 Schulgesetz NRW geregelt:
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- schriftlicher Verweis,
- die Überweisung in eine parallele Klasse oder Lerngruppe,
- der vorübergehende Ausschluss vom Unterricht von einem Tag bis zu zwei Wochen und von sonstigen Schulveranstaltungen,
- die Androhung der Entlassung von der Schule,
- die Entlassung von der Schule,
- die Androhung der Verweisung von allen öffentlichen Schulen des Landes durch die obere Schulaufsichtsbehörde,
- die Verweisung von allen Schulen des Landes durch die obere Schulaufsichtsbehörde.