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Schutzkonzept

Judith Schreier

Verankerung im schulischen Leitbild

Im schulischen Leitbild haben wir folgendes formuliert:

  • 1. Identität und Auftrag der Schule
    Fröbelschule – stark durch Gemeinschaft!
    In unserer Schule empfinden wir uns als Gemeinschaft!
    Zu unserer Schule gehören:
    • Kinder und Jugendliche von Klasse 1 - 10 mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in den Förderschwerpunkten Lernen, Sprache und Emotionale und soziale Entwicklung (Klasse 1-4)
    • ihre Eltern und Erziehungsberechtigten
    • Lehrerinnen und Lehrer
    • Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter
    • Schulsozialarbeiterinnen
    • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verwaltung, Betreuungsangeboten,
    • Schulbegleitungen und Hausmeister
  • Unser Miteinander ist geprägt von verlässlichen Beziehungen und Verantwortung füreinander, unabhängig von Stärken und Schwächen, Interessen, Geschlecht, Religionszugehörigkeit und Herkunft.
    Unsere Schule möchte Lebens- und Lernraum sein, mit dem sich alle Beteiligten identifizieren, an dessen Gestaltung sie demokratisch mitwirken und in dem sie sich gerne aufhalten und individuell entfalten.

  • 2. Erziehung und Werte
    Wir begleiten unsere Schülerinnen und Schüler auf ihrem individuellen Weg zu einem mündigen, eigenverantwortlichen und verantwortungsbewussten Mitglied der Gesellschaft. Im Zentrum hierbei steht unsere Wertesonne. Deren Werte thematisieren und leben wir:
    • Respekt / Höflichkeit
    • Vertrauen
    • Ehrlichkeit
    • Sauberkeit / Gesundheit
    • Friedfertigkeit

  • An unserer Schule wird jede Form von Ausgrenzung und Gewalt gegenüber Schülerinnen und Schülern geächtet – auch sexuelle Gewalt. Um diesem Ziel näher zu kommen, orientieren wir uns im Schulalltag an einem Schutzkonzept zur Prävention und Intervention bei sexueller Gewalt. Auch in unserer Schul- und Hausordnung sind die Bereiche der sexualisierten Gewalt mitgedacht. Daher sind das vollständige Leitbild, sowie Schul- und Hausordnung diesem Konzept angehängt.

Interventionsplan

Sexuelle Gewalt innerhalb der Schule

Sexuelle Gewalt außerhalb der Schule

Kooperations- und Ansprechpartner

Ansprechpartner der Stadtverwaltung Arnsberg

    • Leitung des Jugendamtes, Herr Michael John
      Telefon: 02932-201-1525
    • Beratung nach §8b:
      Frau Elke Schulte-Cavalleri (Besonderer Jugendhilfedienst)
    • In Vertretungssituationen:
      Frau Kristin Schott (Familienbüro)
  •  

Ansprechpersonen der Stadtverwaltung Sundern:

    • Leitung des Jugendamtes, Frau Brigitte Scheffer
      Telefon: 02933-81266
    • Stellvertreter (Leiter Allgemeiner Sozialer Dienst), Herr Peter Engels
      Telefon: 02933-81266

Gynäkologin, Schwerpunkt Kinder-und Jugendgynäkologie:

Opferschutzbeauftragte der Polizei im HSK:

    • KHK Oliver Milhoff, Meschede
      Telefon: 0291-90877-20

Medizinische Hilfe nach sexualisierter Gewalt (für weibliche und männliche Betroffene)

    • Karolinen-Hospital Hüsten (24-stündige Erreichbarkeit)
      Stolte Ley 5
      59759 Arnsberg
      Telefon: 02932-9520
    • Städtisches Krankenhaus Maria-Hilf Brilon (24-stündige Erreichbarkeit)
      Am Schönschede 1
      59929 Brilon
      Telefon: 02961-7800

Fachberatung nach sexualisierter Gewalt für Mädchen und Frauen

    • Frauenberatung Arnsberg
      Arnsberger Straße 14
      59759 Arnsberg
      Telefon: 02932-8987703
    • Frauenberatung Meschede
      Kolpingstraße 18
      59872 Meschede
      Telefon: 0291-52171

Schulpsychologische Beratungsstelle

    • Schulpsychologischer Dienst
      Steinstraße 27
      59872 Meschede
      Telefon: 0291 94-1392, Fax: 0291 94-26173, E-Mail: schulberatung@hochsauerlandkreis.de

Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie

    • LWL- Klinik Marsberg
      Kinder- und Jugendpsychiatrie - Tagesklinik
      Bredelarer Straße 33
      34431 Marsberg
      Telefon: 02992 601-4000, E-Mail: wkkjpp-marsberg@wkp.org, www.lwl-jugendpsychiatrie-marsberg.de
    • Tagesklinik und Ambulanz Meschede (LWL)
      Feldstraße 1
      59872 Meschede
      Telefon: 0291 902230

Allgemeiner Sozialer Dienst

    • Allgemeiner Sozialer Dienst Stadt Arnsberg
      Hellefelder Straße 8 (Seiteneingang Fuß- und Radweg Zur Bleiche)
      59821 Arnsberg
      Telefon: 02392 201-1666, E-Mail: jugendhilfedienst@arnsberg.de
    • Außerhalb der Öffnungszeiten und am Wochenende erreichen Sie bei Kindeswohlgefährdungen die Rufbereitschaft des Allgemeinen Sozialen Dienstes über die Polizei
      Telefon: 02932 90200

Anonyme Telefonberatung

    • Telefonseelsorge Deutschland
      Telefon: 08001110111
    • Nummer gegen Kummer (Kinder- und Jugendtelefon)
      Telefon: 116111

Familien- und Erziehungsberatungsstellen (SkF Hochsauerland)

    • Familien- und Erziehungsberatungsstelle Arnsberg
      Ringlebstraße 10, 59821 Arnsberg
      Telefon: 02932 9393 111, E-Mail: eb.arnsberg@skf-hochsauerland.de
    • Familien- und Erziehungsberatungsstelle Sundern
      Rotbuschweg 3
      59846 Sundern
      Telefon: 02932 9393 121, E-Mail: eb.sundern@skf-hochsauerland.de
    • Männerberatung für Jugendliche, junge Erwachsene und Väter aus Arnsberg
      Telefon: 02932 9393-111, E-Mail: eb.arnsberg@skf-hochsauerland.de

Präventionsprogramme

    • "Mein Körper gehört mir!" (Sexuelle Gewalt gegen Kinder) für Klasse 3 und 4
      Kontakt:
      tpw theaterpädagogische werkstatt gGmbH
      Am Speicher 2
      49090 Osnabrück
      Telefon: 0541-5805463-0, Fax: 0541-5805463-33, E-Mail: kontakt@tpwerkstatt.de
    • "Trau dich!" für 8- bis 12-Jährige
      Kontakt:
      Bundesweite Initiative zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs

Personalverantwortung

  • Alle im Schulkontext tätigen Personen legen vor Beschäftigungsbeginn ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vor. (alle 4 Jahre aktualisiert) Bei Lehrkräften durch Bezirksregierung geregelt.

  • Klassenfahrten werden von Begleitpersonen beider Geschlechter begleitet (auch Primarstufe).

  • Alle Beschäftigte werden auf folgende Absprachen hingewiesen:
    • Einzelgespräche, Einzelförderung mit SchülerInnen finden nicht in geschlossenen Räumen statt (Ausnahme Schulsozialarbeit bei vertraulichen Inhalten).
    • Keine aktive Hilfe beim Umkleiden, Toilettengang,… ohne vorherige Absprache mit Erziehungsberechtigten, bzw nur unter Anwesenheit weiterer Personen.
    • Körperkontakt mit den Kindern ist pädagogisch den Bedürfnissen und dem Entwicklungsstand und Alter des Kindes anzupassen, aber stetig zu reduzieren und in keinem Fall in der EinszuEins-Situation aufzunehmen.
    • alle beruflich an Schule Beteiligten erhalten Zugang zu dieser Edumap und die darin enthaltenen Informationen, sowie zum Link "Was ist los mit Jaron?"

Fortbildung und Weiterbildung

  • Im Jahr 2022 wurde eine 1,5 tägige Initiationsfortbildung durch die Frauenberatungsstelle zum Thema “Prävention und Intervention sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen” durchgeführt.
  • Einmal jährlich ist eine Gesamtkonferenz (vor den Herbstferien) zur Sensibilisierung durchzuführen. Hier wird mit den Einschätzungsbögen des Zartbitterverlages gearbeitet.
  • Für neue KollegInnen sowie alle 4 Jahre Internetfortbildung “Was ist los mit Jaron?”
  • Plakate mit QR-Code dazu hängen im Schulleiterzimmer, sowie im Lehrerzimmer und Büro der OGS.
  •  

Material zur jährlichen Sensibilierung

  • Folgende Materialien dienen als Gesprächs- und Diskussionsimpuls in der Konferenz vor der Präventionswoche.
  • Primarstufe:
  • Sekundarstufe:

Präventionswoche

Prävention

Präventionsmaßnahmen

  • In der Woche vor den Herbstferien wird eine Präventionswoche durchgeführt, in der die untenstehenden Projekte verbindlich durchgeführt werden. Parallel dazu wird es Beiträge in den Fröbelschulnews in itslearning geben mit Kontaktdaten.
  • Ausnahme: Klasse 3 und 4 nimmt alle 2 Jahre am Projekt “Mein Körper gehört mir” der tpW teil. Im Projektjahr kann auf die Präventionswoche verzichtet werden, da dies ein großangelegtes Projekt mit begleitenden und nachbereitenden U-Reihen darstellt. Die Terminierung richtet sich hier nach der tpW.

Materialien

Verhaltenskodex

Verhaltenskodex

  • 1. Wir respektiere die körperliche und persönliche Integrität jedes Individuums, unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung oder anderen Merkmalen.
  • 2. Wir handeln niemals in einer Weise, die als sexuelle Belästigung, Übergriffigkeit oder Missbrauch wahrgenommen werden könnte.
  • 3. Wir achten auf die Grenzen und Einwilligung anderer Personen, insbesondere von Kindern und Jugendlichen.
  • 4. Wir gehen keine intimen Beziehungen mit minderjährigen Personen ein und respektieren das Machtgefälle in Beziehungen zu Kindern und Jugendlichen.
  • 5. Wenn wir Zeugen von sexualisierter Gewalt oder Kindesmissbrauch werden, handeln wir umgehend und reagieren entsprechend unseres Verfahrensablaufs.
  • 6. Wir bieten Unterstützung und Hilfe für Betroffene von sexualisierter Gewalt oder Kindesmissbrauch an, ohne sie zu verurteilen oder infrage zu stellen.
  • 7. Wir sensibilisieren uns jährlich über Anzeichen von sexualisierter Gewalt und Kindesmissbrauch, um frühzeitig eingreifen zu können.
  • 8. Wir engagieren uns aktiv in der jährlichen Präventionswoche, um sexualisierte Gewalt und Kindesmissbrauch in der Gesellschaft zu bekämpfen.
  • 9. Wir arbeiten daran, Stereotype und Vorurteile abzubauen, die die Ursachen von sexualisierter Gewalt und Kindesmissbrauch begünstigen können.
  • 10. Wir übernehmen Verantwortung für unser eigenes Verhalten und setzen uns für eine Kultur der Empathie, des Respekts und der Sicherheit ein.

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