Im schulischen Leitbild haben wir folgendes formuliert:
1. Identität und Auftrag der Schule Fröbelschule – stark durch Gemeinschaft! In unserer Schule empfinden wir uns als Gemeinschaft! Zu unserer Schule gehören:
Kinder und Jugendliche von Klasse 1 - 10 mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in den Förderschwerpunkten Lernen, Sprache und Emotionale und soziale Entwicklung (Klasse 1-4)
ihre Eltern und Erziehungsberechtigten
Lehrerinnen und Lehrer
Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter
Schulsozialarbeiterinnen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verwaltung, Betreuungsangeboten,
Schulbegleitungen und Hausmeister
Unser Miteinander ist geprägt von verlässlichen Beziehungen und Verantwortung füreinander, unabhängig von Stärken und Schwächen, Interessen, Geschlecht, Religionszugehörigkeit und Herkunft. Unsere Schule möchte Lebens- und Lernraum sein, mit dem sich alle Beteiligten identifizieren, an dessen Gestaltung sie demokratisch mitwirken und in dem sie sich gerne aufhalten und individuell entfalten.
2. Erziehung und Werte Wir begleiten unsere Schülerinnen und Schüler auf ihrem individuellen Weg zu einem mündigen, eigenverantwortlichen und verantwortungsbewussten Mitglied der Gesellschaft. Im Zentrum hierbei steht unsere Wertesonne. Deren Werte thematisieren und leben wir:
Respekt / Höflichkeit
Vertrauen
Ehrlichkeit
Sauberkeit / Gesundheit
Friedfertigkeit
An unserer Schule wird jede Form von Ausgrenzung und Gewalt gegenüber Schülerinnen und Schülern geächtet – auch sexuelle Gewalt. Um diesem Ziel näher zu kommen, orientieren wir uns im Schulalltag an einem Schutzkonzept zur Prävention und Intervention bei sexueller Gewalt. Auch in unserer Schul- und Hausordnung sind die Bereiche der sexualisierten Gewalt mitgedacht. Daher sind das vollständige Leitbild, sowie Schul- und Hausordnung diesem Konzept angehängt.
Allgemeiner Sozialer Dienst Stadt Arnsberg Hellefelder Straße 8 (Seiteneingang Fuß- und Radweg Zur Bleiche) 59821 Arnsberg Telefon: 02392 201-1666, E-Mail: jugendhilfedienst@arnsberg.de
Außerhalb der Öffnungszeiten und am Wochenende erreichen Sie bei Kindeswohlgefährdungen die Rufbereitschaft des Allgemeinen Sozialen Dienstes über die Polizei Telefon: 02932 90200
Alle im Schulkontext tätigen Personen legen vor Beschäftigungsbeginn ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vor. (alle 4 Jahre aktualisiert) Bei Lehrkräften durch Bezirksregierung geregelt.
Klassenfahrten werden von Begleitpersonen beider Geschlechter begleitet (auch Primarstufe).
Alle Beschäftigte werden auf folgende Absprachen hingewiesen:
Einzelgespräche, Einzelförderung mit SchülerInnen finden nicht in geschlossenen Räumen statt (Ausnahme Schulsozialarbeit bei vertraulichen Inhalten).
Keine aktive Hilfe beim Umkleiden, Toilettengang,… ohne vorherige Absprache mit Erziehungsberechtigten, bzw nur unter Anwesenheit weiterer Personen.
Körperkontakt mit den Kindern ist pädagogisch den Bedürfnissen und dem Entwicklungsstand und Alter des Kindes anzupassen, aber stetig zu reduzieren und in keinem Fall in der EinszuEins-Situation aufzunehmen.
alle beruflich an Schule Beteiligten erhalten Zugang zu dieser Edumap und die darin enthaltenen Informationen, sowie zum Link "Was ist los mit Jaron?"
Im Jahr 2022 wurde eine 1,5 tägige Initiationsfortbildung durch die Frauenberatungsstelle zum Thema “Prävention und Intervention sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen” durchgeführt.
Einmal jährlich ist eine Gesamtkonferenz (vor den Herbstferien) zur Sensibilisierung durchzuführen. Hier wird mit den Einschätzungsbögen des Zartbitterverlages gearbeitet.
Für neue KollegInnen sowie alle 4 Jahre Internetfortbildung “Was ist los mit Jaron?”
In der Woche vor den Herbstferien wird eine Präventionswoche durchgeführt, in der die untenstehenden Projekte verbindlich durchgeführt werden. Parallel dazu wird es Beiträge in den Fröbelschulnews in itslearning geben mit Kontaktdaten.
Ausnahme: Klasse 3 und 4 nimmt alle 2 Jahre am Projekt “Mein Körper gehört mir” der tpW teil. Im Projektjahr kann auf die Präventionswoche verzichtet werden, da dies ein großangelegtes Projekt mit begleitenden und nachbereitenden U-Reihen darstellt. Die Terminierung richtet sich hier nach der tpW.
1. Wir respektiere die körperliche und persönliche Integrität jedes Individuums, unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung oder anderen Merkmalen.
2. Wir handeln niemals in einer Weise, die als sexuelle Belästigung, Übergriffigkeit oder Missbrauch wahrgenommen werden könnte.
3. Wir achten auf die Grenzen und Einwilligung anderer Personen, insbesondere von Kindern und Jugendlichen.
4. Wir gehen keine intimen Beziehungen mit minderjährigen Personen ein und respektieren das Machtgefälle in Beziehungen zu Kindern und Jugendlichen.
5. Wenn wir Zeugen von sexualisierter Gewalt oder Kindesmissbrauch werden, handeln wir umgehend und reagieren entsprechend unseres Verfahrensablaufs.
6. Wir bieten Unterstützung und Hilfe für Betroffene von sexualisierter Gewalt oder Kindesmissbrauch an, ohne sie zu verurteilen oder infrage zu stellen.
7. Wir sensibilisieren uns jährlich über Anzeichen von sexualisierter Gewalt und Kindesmissbrauch, um frühzeitig eingreifen zu können.
8. Wir engagieren uns aktiv in der jährlichen Präventionswoche, um sexualisierte Gewalt und Kindesmissbrauch in der Gesellschaft zu bekämpfen.
9. Wir arbeiten daran, Stereotype und Vorurteile abzubauen, die die Ursachen von sexualisierter Gewalt und Kindesmissbrauch begünstigen können.
10. Wir übernehmen Verantwortung für unser eigenes Verhalten und setzen uns für eine Kultur der Empathie, des Respekts und der Sicherheit ein.