Erfordernis der durchgängigen Sprachbildung
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Rolle der Schule beim Spracherwerb
  • Kinder lernen Deutsch zunächst in der Familie als Alltagskommunikation. Aber schon im Kindergarten und dann in der Schule erhöhen sich die sprachlichen Anforderungen. Die Kinder müssen immer komplexere Texte verstehen und sich zunehmend differenzierter ausdrücken.
  • Da erst der Erwerb dieser "Bildungssprache" der Schule, des öffentlichen Lebens und der Berufswelt den Schülerinnen und Schülern die Teilhabe und den Bildungserfolg ermöglicht, muss Schule diesen Weg unterstützen.
  • Unsere schulische Verantwortung für den Aufbau der Bildungssprache ist stetig größer geworden, denn wir beobachten, dass außer den Schülerinnen und Schülern mit Deutsch als Zweitsprache und aus bildungsbenachteiligten Familien immer mehr Kinder die Bildungssprache nicht mehr ausreichend im häuslichen Umfeld lernen können. Dazu kommt eine stetig steigende Anzahl von Kindern mit Teilleistungsschwächen oder festgestelltem Förderbedarf.
  • Deshalb ist die durchgängige Sprachbildung im Unterricht, in jedem Fach, in Fördergruppen und in jeder (auch außerschulischen) Maßnahme von außerordentlicher Bedeutung für den Erfolg schulischer Bildung und unbedingt weiter zu verstärken.