Präventive Maßnahmen und schulische Strukturen
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Umgang bei Mobbingverdacht
  • Mobbing ist ein schleichender Prozess, der frühzeitig erkannt und konsequent bearbeitet werden muss:
  • 1. Beschwerde aufnehmen:
  • Das betroffene Kind wird ernst genommen. Seine Sichtweise und Erfahrungen werden einfühlsam aufgenommen, um eine vertrauensvolle Gesprächsbasis zu schaffen.
  • 2. Informationssammlung:
  • Alle Beteiligten, einschließlich Zeugen und Lehrkräfte, werden im Rahmen von Gesprächen einbezogen, um ein umfassendes und differenziertes Bild der Situation zu erhalten.
  • 3. Dokumentation:
  • Beobachtungen und Gesprächsinhalte werden detailliert dokumentiert, um den Verlauf nachvollziehbar zu machen.
  • 4. Intervention:
  • In gemeinsamen Gesprächen mit allen Beteiligten werden Konflikte offen thematisiert. Präventive und unterstützende Maßnahmen wie Sozialtrainings werden angeboten, um Mobbing zu stoppen und ein respektvolles Miteinander zu fördern.
  • 5. Elternarbeit:
  • Die Eltern aller beteiligten Kinder werden informiert und aktiv in den Lösungsprozess eingebunden, um ein gemeinsames Vorgehen sicherzustellen.
  • 6. Nachbereitung:
  • Die Situation wird fortlaufend beobachtet und bei Bedarf werden weitere unterstützende Maßnahmen eingeleitet.