Aufgaben- & Prüfungskultur !#UE
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Hintergrundwissen
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- Im Kontext des Lernens mit Medien werden über das Medienkonzept auch Aufgaben- und Prüfungskultur im Sinne der Lernförderlichkeit weiterentwickelt.
- Schulische Vereinbarungen dazu setzen ein transparentes Bild zur bislang etablierten Praxis der Gestaltung von Lern- und Leistungssituationen voraus.
- Als Fixpunkt digitalisierungsspezifscher Prinzipien des Lehrens und Lernens hat das Medienkonzept auch im Bereich der Aufgabengestaltung und Leistungsüberprüfung eine zentrale Bedeutung für die fächer- bzw. bildungsgangspezifischen Konkretisierungen.
- Die Entwicklung offener Lernsituationen und erweiterter Formen der Leistungsbeurteilung geschieht vor dem Hintergrund der sich ändernden Arbeitsmöglichkeiten mit der vorhandenen technisch-medialen Ausstattung der Schule.
- Die intendierte Weiterentwicklung von Unterricht hat einen fächerspezifischen Aspekt (hinischtlich des Erwerbs fächerspezifischer Kompetenzen) und einen überfachlichen Aspekt (hinsichtlich der Förderung der 4K).
- Eine Weiterentwicklung der Lernkultur betrifft digitale Lernräume immer in gleicher Weise wie den analogen Lernraum.
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Im Rahmen der Weiterentwicklung didaktisch-methodischer Prinzipien der Unterrichtsgestaltung gehört die Aufgaben- und Prüfungskultur zur systematischen Unterrichtsentwicklung dazu. Auch diese fußen auf den Basisdimensionen von Unterrichtsqualität und curricularen Vorgaben - in analogen Lehr-Lern-Settings genauso wie in medial ausgestalteten.
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Hinsichtlich der Prüfungskultur gilt es, die Räume tatsächlich auszuschöpfen, die schulrechtliche Vorgaben dafür anbieten. Veränderungen in diesem Bereich korrelieren eng mit der Personalentwicklung und auch der Organsiationsentwicklung, um eine veränderte Praxis von Unterricht und Leistungsüberprüfung zur Umsetzung zu bringen.
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- Maßgebliche Rahmensetzungen für diesen schulischen Entwicklungsauftrag finden sich im Impulspapier II ↗️:
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- Vereinbarung von Lern- und Unterrichtsprinzipien (Säule 1)
- Etablieren einer Fehlerkultur (Säule 2)
- Erweiterte Lernaufgaben und Öffnung von Lernarrangements (Säule 3)
- Feedback und Partizipation als Lernprozesselemente (Säule 3)
- Erprobung und Weiterentwicklung von Formen der Leistungsüberprüfung (Säule 3)
- Konkrete Details des Fachunterrichtes sind über die entsprechenden Kernlehrpläne und ergänzende Dokumente geregelt.
- Im Zuge der Weiterentwicklung der gymnasialen Oberstufe ↗️ geht es insbesondere auch um eine Veränderung von Prüfungsformaten, denen entsprechende Aufgabenformate in erweiterten Unterrichtssettings vorausgehen.
- Für das Berufskolleg sind entsprechende Impulse im Konzept der chancengerechten Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht ↗️ zu verankern.
- Die Handlungsfelder "Unterrichten" und "Lernen und Leisten fördern" des Orientierungsrahmens Lehrkräfte in der digitalisierten Welt ↗️ beschreiben die enstprechenden Lehrkräftekompetenzen für diesen Entwicklungsauftrag:
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- Lernkultur teamorientiert, kooperativ und kollaborativ unter Nutzung erweiterter pädagogischer Ansätze und technologischer Möglichkeiten gestalten
- Personalisiertes und selbstbestimmtes Lernen unterstützen
- Schülerinnen und Schüler befähigen, ihr Lernen mithilfe digitaler Medien innerhalb und außerhalb der Schule zu gestalten
- Neue, auch adaptive technologiebasierte Aufgaben- und Prüfungsformate kennen, einsetzen und selbstständig entwickeln
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Bezüge zum Referenzrahmen Schulqualität:
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Quellen & Links:
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- Leuders: Aufgaben im Fachunterricht. (Schriftenreihe des IBBW, Band 6)
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Die obige Grafik ist zitiert nach Gerick/Eickelmann (2023), S. 20.