4K & Überfachliche Kompetenzen !#UE
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Hintergrundwissen
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- Im Kontext des Lernens mit Medien werden im Medienkonzept auch Vereinbarungen zur überfachlichen Kompetenzförderung im Sinne der "4K" getroffen.
- Die Kompetenzbegriffe Kreativität, kritisches Denken, Kollaboration und Kommunikation werden dabei fokussiert auf Lern- und Arbeitsprozesse verwendet und nicht im Sinne ihrer Alltagsbedeutung verstanden.
- Kreativität umfasst hier Fähigkeiten, im Lern- und Arbeitsprozess Veränderungen herbeizuführen bzw. auf Unerwartetes konstruktiv reagieren zu können.
- Kritisches Denken meint den eigenständigen Umgang mit Information und erlaubt ein hohes Maß an Selbststeuerung im Lern- und Arbeitsprozess.
- Kollaboration ist die Grundlage für verantwortungsvolle und effektive Teamprozesse und meint die Fähigkeit zum gemeinsamen Denken, Lernen und Arbeiten.
- Kommunikation wird in diesem Kontext verstanden als Fähigkeit zum aktiven Austausch über das gemeinsam Gedachte, Gelernte und Erarbeitete.
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Die allgemeindidaktischen und fächerspezifischen Vereinbarungen zur Unterrichtsgestaltung sind im Medienkonzept zu ergänzen um Vereinbarungen zur gezielten Förderung dieser überfachlichen Kompetenzen. Die systematische Unterrichtsentwicklung in diesem Bereich korreliert ganz eng mit der Personal- und Organsiationsentwicklung, weil Kreativität, kritisches Denken, Kollaboration und Kommunikation im Sinne der 4K durch das eigene Tun vorgelebt werden müssen, um nachhaltig vermittelt werden zu können.
- Eine präzise Rahmung der erwarteten "zukunftsgerichteten Gestaltung von Unterricht und schulischen Lernprozessen" formuliert das Impulspapier II ↗️ in Säule 3. Das sind neben der explizit genannten Förderung der Zukunftskompetnzen (4K) auch
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- die umfassende Kompetenzorientierung,
- erweiterte Lernaufgaben und eine Öffnung von Lernarrangements,
- Feedback und Partizipation als Lernprozesselemente,
- die Weiterentwicklung von Formen der Leistungsüberprüfung und
- die lernprozessbezogene Technologieentwicklung.
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Bezüglich der Prozessgestaltung setzt das Impulspapier II die 21st century skills auch als methodischen Auftrag für entsprechende Schulentwicklungsprozesse selbst: "Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken bilden die Grundpfeiler der gemeinsamen Prozessgestaltung. [...] Es wird gemeinsam und mit einer offenen Erprobungs- und Fehlerkultur an innovativen und
zukunftsweisenden Entwicklungen des Lernens in der digitalen Welt gearbeitet." (S. 3) - Die Weiterentwicklung der Gymnasialen Oberstufe ↗️ macht darüber hinaus die Zukunftskompetenzen zu einem zentralen Aspekt, der Lern- und Leistungssituationen bis zum Erwerb der Hochschulreife verändert. In neuen "studien- und berufsrelevante[n] Überprüfungsformen" werden "auch digital gestützt verstärkt kollaborative, kreative und kommunikative Kompetenzen sowie kritisches Denken (4K-Modell)" zum Gegenstand der Prüfungsleistung (ebd. S. 2). Dass dies in der Sekundarstufe bereits angebahnt werden muss, ist eindeutig. Somit betrifft diese Veränderung mittelbar auch die anderen Schulformen.
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Eine hilfreiche Pointierung der Zukunftskompetenzen auf digitalisierungsspezifische Aspekte bietet der Medienberater Tobias Raue (BR Münster) an:
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Bezüge zum Referenzrahmen Schulqualität:
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Quellen & Links:
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Die obige Grafik ist zitiert nach Gerick/Eickelmann (2023), S. 20.