Das schulische Medienkonzept !#MK
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Hintergrundwissen
    • Das Medienkonzept ist Teil des Schulprogramms.
    • Ein Medienkonzept ist mehr als der Medienkompetenzrahmen.
    • Das Medienkonzept ist nicht das „Technisch-pädagogische Einsatzkonzept“ (TPEK).
    • Ein lebendiges Medienkonzept wird getragen von allen Fachgruppen bzw. Bildungsgängen.
    • Ein gutes Medienkonzept ist relevant für alle Lehrkräfte.
    • Relevante Medienkonzepte werden regelmäßig evaluiert und fortgeschrieben.

  • Das Medienkonzept bündelt die schulischen Vereinbarungen in den fünf Dimensionen der digitalisierungsbezogenen Schulentwicklung.
  • Alle Schulen in Nordrhein-Westfalen sind dazu verpflichtet, entsprechend ihrer pädagogischen Bedürfnisse und ausgehend von der vorhandenen Ausstattung ein Medienkonzept aufzustellen, das sich am Schulprogramm orientiert und auch ein schulspezifisches Qualifizierungskonzept enthält.
  • Medienkonzepte integrieren Ausstattungs- und Infrastrukturfragen in Schulentwicklungsprozesse, wodurch sich die Unterrichtsqualität im Bereich des Lernens in der digitalen Welt verbessert. Zur Qualitätssicherung müssen diese Konzepte regelmäßig im Hinblick auf ihre Passung zwischen Erfordernissen der Lebens- und Berufswelt, didaktischen Zielsetzungen und der technischen Ausstattung. Dem Schulträger können die Medienkonzepte als Orientierung für den kommunalen Medienentwicklungsplan dienen – Investitionen können somit langfristig und sinnvoll wirksam werden. Allerdings bleibt das Medienkonzept ein vorrangig pädagogisch-didaktisches Instrument der Schul- und Unterrichtsentwicklung.

  • Bezüge zum Referenzrahmen Schulqualität:

  • Quellen & Links:
  • Die obige Grafik ist zitiert nach Gerick, J., Eickelmann, B., Rau, M., Panten, B., Rothärmel, A. & Gottschalk, T. (2023). Digitalisierungsbezogene Schulentwicklungsprozesse erfolgreich gestalten. Handreichung für die schulische Arbeit zu den Ergebnissen des Forschungsprojekts ‚GuTe DigiSchulen NRW‘. Braunschweig: Technische Universität Braunschweig, S. 4.