St. Nikolaus-Schule Kath. Grundschule der Stadt Meschede mit Teilstandort in Wennemen
Leitgedanke 3
Leitgedanke des Konzeptes
Leitgedanke: Gemeinsam lernen – gemeinsam wachsen
In der St. Nikolaus-Schule verstehen wir Lernen als einen gemeinsamen, inklusiven Prozess, bei dem jedes Kind mit seinen individuellen Stärken und Fähigkeiten einen wertvollen Beitrag zur Gemeinschaft leistet. Durch kooperatives Lernen, gegenseitige Unterstützung und eine wertschätzende Atmosphäre schaffen wir eine Umgebung, in der Neugier gefördert, Selbstvertrauen gestärkt und soziale Kompetenzen entwickelt werden.
Wir glauben daran, dass Vielfalt eine Bereicherung ist und jedes Kind durch gemeinsame Lernprozesse nicht nur Wissen, sondern auch Empathie und Respekt erlangt. Unser Ziel ist es, eine Schule zu sein, in der Kinder unabhängig von ihren Vorraussetzungen gemeinsam wachsen und ihre Potenziale entfalten können.
Die individuelle Förderung ist ein zentraler Bestandteil des Schulgesetzes in Nordrhein-Westfalen und seit 2006 fest in §1 des Schulgesetzes NRW verankert. Sie ist nicht nur ein pädagogisches Prinzip, sondern auch rechtlich bindend und wird in verschiedenen Gesetzen und Verordnungen thematisiert.
Einige relevante rechtliche Grundlagen zur individuellen Förderung an Grundschulen in NRW sind:
Schulgesetz NRW: Enthält zentrale Regelungen zur individuellen Förderung.
Ausbildungsordnung Grundschule (AO-GS): Regelt den Bildungsgang in der Grundschule und enthält wesentliche Vorschriften des Schulgesetzes NRW.
Kinder- und Jugendförderungsgesetz: Bezieht sich auf die Förderung von Kindern und Jugendlichen im schulischen Kontext.
Kinderbildungsgesetz: Enthält ebenfalls relevante Bestimmungen zur individuellen Förderung.
Die Gruppenbildung erfolgt in der Abhängigkeit der Bedürfnisse der Schüler*innen.
So können die Gruppen nach dem aktuellen Lernstand, dem Unterstützungsbedarf oder den individuellen Voraussetzungen der Schüler*innen zusammen gesetzt werden.
Die äußere Differenzierung in der inklusiv arbeitenden St. Nikolaus-Schule ist eine Methode zur individuellen Förderung von Schüler*innen mit unterschiedlichen Lernbedürfnissen. Sie ermöglicht es, bestimmte Unterrichtsphasen oder Fächer in kleineren Gruppen oder speziellen Förderkursen zu gestalten, ohne die Grundidee des gemeinsamen Lernens aufzugeben. An der St. Nikolaus-Schule werden Kinder mit verschiedenen Fähigkeiten und Unterstützungsbedarfen gemeinsam unterrichtet. Zur äußeren Differnezierung können Fördermaßnahmen entsprechend der notwendigen inviduellen Bedarfe durchgeführt werden. Dies geschieht in verschiedenen Organisationsformen wie z.B. Kleingruppen- oder Einzelförderung.
Zudem findet neben der äußeren Differenzierung auch die Förderung innerhalb des Klassenverbandes (innere Differenzierung) statt. Die innere Differenzierung erfolgt im optimalen Fall im Team-Teaching.
Das Ziel ist es, eine Lernumgebung zu schaffen, die sowohl die individuelle Entwicklung jedes Kindes berücksichtigt als auch den sozialen Zusammenhalt innerhalb der Klasse stärkt. So bleibt die inklusive Idee erhalten, während gleichzeitig spezifische Lernanforderungen adressiert werden.