Sprachbildungskonzept
Anja Freifrau von Fürstenberg
Schulgesetz NRW, §1 Abs. 1
RdErl. d. Ministeriums für Schule und Bildung v. 17.12.2019
Richtlinien und Lehrpläne für die Primarstufe in NRW
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Da in allen Fächern der Primarstufe fachliches und sprachliches Lernen eng miteinander verknüpft sind, ist es die gemeinsame Aufgabe und Verantwortung aller Fächer, die bildungssprachlichen Kompetenzen aller Schülerinnen und Schüler als wichtige Voraussetzung zum Lernen und für den Schulerfolg zu entwickeln und zu stärken. Mehrsprachigkeit wird dabei als Ressource für sprachliche Bildung verstanden.
Erfordernis der durchgängigen Sprachbildung
Rolle der Schule beim Spracherwerb
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Kinder lernen Deutsch zunächst in der Familie als Alltagskommunikation. Aber schon im Kindergarten und dann in der Schule erhöhen sich die sprachlichen Anforderungen. Die Kinder müssen immer komplexere Texte verstehen und sich zunehmend differenzierter ausdrücken.
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Da erst der Erwerb dieser "Bildungssprache" der Schule, des öffentlichen Lebens und der Berufswelt den Schülerinnen und Schülern die Teilhabe und den Bildungserfolg ermöglicht, muss Schule diesen Weg unterstützen.
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Unsere schulische Verantwortung für den Aufbau der Bildungssprache ist stetig größer geworden, denn wir beobachten, dass außer den Schülerinnen und Schülern mit Deutsch als Zweitsprache und aus bildungsbenachteiligten Familien immer mehr Kinder die Bildungssprache nicht mehr ausreichend im häuslichen Umfeld lernen können. Dazu kommt eine stetig steigende Anzahl von Kindern mit Teilleistungsschwächen oder festgestelltem Förderbedarf.
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Deshalb ist die durchgängige Sprachbildung im Unterricht, in jedem Fach, in Fördergruppen und in jeder (auch außerschulischen) Maßnahme von außerordentlicher Bedeutung für den Erfolg schulischer Bildung und unbedingt weiter zu verstärken.
Ziel des Sprachbildungskonzepts
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Sprachförderung und Sprachbildung sollen ein Entwicklungsvorhaben der gesamten Schule sein. Ziel ist es, konkrete Vorstellungen und verbindliche Vereinbarungen über eine durchgängige Sprachbildung in den einzelnen Fächern zu entwickeln. Grundlage der Erarbeitung ist der Referenzrahmen für Schulqualität. Die Sicherung erfolgt im Schulprogramm und in den schulinternen Curricula und bildet somit eine Basis des gemeinsamen kollegialen Handelns. Somit kann eine gleichsinnige schulische Umsetzung gewährleistet werden, damit alle Schülerinnen und Schüler der Schule davon profitieren.
Qualitätsmerkmale für den Unterricht
Umsetzung Q1
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Unterrichtsplanung mit Bildungssprache
als Ziel:
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• die Lehrkraft macht sich bei der Planung bewusst, was sachlich erreicht
werden soll und was dafür sprachlich nötig ist
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• eine Planungsmethode für den bildungssprachfördernden Fachunterricht istbspw. das Scaffolding
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• Reformulierungsaufgaben in den Unterrichtsablauf einplanen (in eigenen
Worten formulieren)
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• Sprachlernförderliche Arbeitsblätter einsetzen, d.h. vereinfachte Texte,
gegliederte Texte, Angabe von Begriffserklärungen, Bildsequenzen, …
Beispiele Q1
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Lernplakate zur Bildungssprache, Reformulierungsaufgaben, Zieltransparenz der Stunde als Tafelanschrieb, sprachlernförderliche Arbeitsblätter einsetzen (Textentlastung, Angeben von Begriffsklärungen, gegliederter Text, größere Schrift…
Umsetzung Q2
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Diagnosegestützte individuelle Förderung:
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• individuellen Entwicklungsbedarf feststellen
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• Diagnoseinstrumente nutzen
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• Klassenarbeiten/Tests/Lernzielkontrollen
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• Die Ergebnisse aus den Lernstandserhebungen und Diagnosen
bilden die Grundlage für die Unterrichts- und Förderplanung!
Beispiele Q2
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Zu Schuljahresbeginn den individuellen Entwicklungsbedarf ermitteln, prozessbegleitende und kriteriengestützte Diagnostik und Dokumentation der Sprachentwicklung, Nutzung der Diagnostikresultate für die Unterrichts- und Förderplanung.
Umsetzung Q3
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Sprachbewusster Unterricht:
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Lehrkräfte sind Sprachvorbilder!
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• Aufgabenstellungen mündlich und schriftlich geben, reformulieren lassen
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• Systematische Wortschatzarbeit, d.h. Wortschatzübungen, Wortspeicher,
thematische Einbettung/Kontextbezug des zu erarbeitenden Wortschatzes, evtl. Verknüpfung mit den Herkunftssprachen,
Satzstrukturen, etc.
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• Entlastete Texte, angereicherte Texte (didaktisierte Lesetexte)
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• Mündliche Sprachproduktion: Scaffolds, Sprechimpulse, …
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• Schreibkonferenzen, …
Beispiele Q3
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Systematische Wortschatzarbeit, Reformulierung von Aufgabenstellungen, Bereitstellung von ein/mehrsprachigen Glossaren, Nachschlagewerken etc., Visualisierung des Fachwortschatzes (Lernplakate, Illustrationen, Skizzen, Gesten, Realia, Glossar, Artikelkennzeichnungen z.B. farblich angeben, Konjugationsformen in verschiedenen Zeiten auf Arbeitsblättern angeben
Umsetzung Q4
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Sprachintensiver Unterricht:
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Hoher Sprechanteil der Schüler!!!
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• Aufgabenstellungen fordern hohen Sprechanteil heraus
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• Einsatz von Murmelgruppen, Treffpunkten, kooperativen Methoden
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• Leseaktivitäten sind fester Bestandteil des Unterrichts, z.B. Lesestunden, Lesetagebücher, …
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• Schreiben zu unterschiedlichen Anlässen, erproben verschiedener Textsorten – Sprechen über das Schreiben (Schreibkonferenzen, …)
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• Einbezug von Herkunftsprachen
Beispiele Q4
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Hören: Sprachvergleichende Hörübungen, Vergleich von Satzmelodien in verschiedenen Sprachen
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Sprechen: Kooperative Lernformen, Murmelgruppen, In Arbeitsgruppen dürfen SuS ihre stärkste Sprache benutzen, offene Aufgabenstellungen
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Lesen: Vielfältige Textgattungen bereitstellen (auch mehrsprachig), festgelegte Lesestunden im Stundenplan, Lesewochen, Lesewettbewerbe, Lesetagebücher, schulisches Lesekonzept
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Schreiben: SuS formulieren Regeln für Grammatik sowie das Verfassen von Texten, Schreibkonferenzen
Umsetzung Q5
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Qualitative Differenzierung:
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• differenzierte Aufgabenstellungen
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• differenzierte Arbeitsmaterialien
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• Überangebot an Hilfsmitteln
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⇨ Je nach Sprachentwicklungsstand muss jeder Schüler die Chance haben, sich
sprachlich weiterzuentwickeln!
Beispiele Q5
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Freie Aufgabenstellungen, vorgegebene Formulierungen (Scaffolds/Chunks), Reformulierungsaufgaben, Einsatz differenzierter Arbeitsmaterialien
Umsetzung Q6
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Konstruktive Fehlerkultur
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• Korrektives Feedback
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• Führen von Portfolios zur Selbstevaluation von Sprachfähigkeiten
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• Die Kinder werden ermutigt, sich gegenseitig unterstützend zu korrigieren!
Beispiele Q6
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Portfolios zur Selbstevaluation von Sprachfähigkeiten, Kompetenzorientiertes Korrekturverhalten, Korrekturschleifen, Anleitungen zur Korrektur von Schüleräußerungen und - Präsentationen
Rahmenbedingungen der Luziaschule
Schülerschaft
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In der Luziaschule lernen ca. 140-150 Schülerinnen und Schüler aus Berge und vielen umliegenden Ortschaften. Ein großer Teil der Kinder fährt mit dem Bus zu Schule.
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Etwa ein Viertel der Kinder besuchen die Betreuung des Offenen Ganztags und etwa ein Drittel der Kinder sind in der Betreuung 8 bis 1, und verbringen damit den Großteil des Tages außerhalb der Familie. Der Betreuungsbedarf ist in den letzten Jahren stetig angestiegen.
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In der Regel besuchen etwa 20 - 30 Kinder mit Migrationshintergrund und weniger als 10 Kinder nichtdeutscher Herkunft mit nur wenigen Deutschkenntnissen die Luziaschule. Sie sind in die Regelklassen integriert und erhalten zusätzliche Sprachförderung. Außerdem lernen hier auch Kinder mit besonderem/ sonderpädagogischem Förderbedarf, z. B. auch im Bereich Sprache.
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Einige Familien der Schülerschaft beziehen Leistungen aus dem Teilhabepaket.
Verteilung der Schülerinnen und Schüler auf die Klassen
Räumliche Situation
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Die Schule ist für die Anzahl der Schülerinnen und Schüler zu klein, dies ist auch dem Schulträger bekannt und hat im Schuljahr 2023/24 zur Erarbeitung eines neuen Raumkonzepts geführt, dessen Umsetzung allerdings leider noch nicht terminiert ist, sodass die Raumsituation schwierig ist und häufig improvisiert werden muss. Insbesondere für zusätzliche Fördermaßnahmen in kleinen Gruppen sind oft keine Räume verfügbar.
Personelle Bedingungen
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Die personelle Situation ist durch häufige Wechsel und Umstellungen in den letzten Jahren gekennzeichnet. Selbst eine stundenbezogen recht gute Besetzung garantiert nicht die gleichbleibende Qualität des Unterrichts, da nicht alle Beschäftigten ausgebildete Grundschullehrkräfte sind. Eine Sonderpädagogin arbeitet in Teilzeit an der Luziaschule.
Häufig müssen SonderpädagogInnen eine Klassenleitung mangels Lehrkräfte übernehmen, wie auch aktuell bei uns.
Ziele und Inhalte der durchgängigen Sprachbildung
Leitlinien der Kommunikation
Bedarfsermittlung und Diagnostik
Bereich Lesen
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- Tests zur Leseflüssigkeit
- Tests zum sinnentnehmenden Lesen
- Stolperwörterlesetest
- Lesetests auf Wortebene, Satzebene, Textebene
Bereich Schreiben
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- Diagnosediktate
- Lernwörterdiktate
- Klassenarbeiten (mit unterschiedlich stark gewichteten Rechtschreibanteilen, je nach Aufgabenart)
- themenbezogene Tests mit Rückmeldung zur Rechschreibung
Zusammenarbeit mit außerschulischen Ansprechpartnern
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Insbesondere bei der LRS-Diagnostik ist die Zusammenarbeit mit außerschulischen Ansprechpartnern wichtig, da wir die Kinder nicht selbst testen, es aber durchaus notwendig ist, Testergebnisse gemeinsam mit Eltern und TesterInnen zu besprechen, um die richtigen Maßnahmen für das betroffene Kind festlegen zu können.
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Konkret kann hier beispielsweise die Caritas-Beratungsstelle Meschede genannt werden, die Leiterin Frau Dr. Krick führt selbst LRS-Tests durch und bespricht diese bei Bedarf mit den Lehrkräften.
Laufende unterrichtliche Maßnahmen
Im Rahmen des Deutschunterrichts
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Natürlich dienen alle Inhalte des Deutschunterrichts auch der sprachlichen Förderung, allerdings unterstützen wir diese durch den gezielten Einsatz bestimmter Medien und Methoden zusätzlich, hierzu gehören beispielsweise:
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- strukturierte und differenzierte Leseförderung (jeweils in Abstimmung auf die entsprechende Klasse und ihre Schülerinnen und Schüler)
- regelmäßiger Einsatz von Lernwörterzetteln in allen Klassen, um den Grundwortschatz NRW zu erwerben und zu festigen
- Einsatz der LernApps Anton und Antolin
- wöchentlicher Erzählkreis
- Autorenbesuche
- Vorlesewettbewerb
- Bücher vorstellen
- freies Lesen
- Vorlesen
- Lesehefte
- Lesespaziergänge
- Lesetandem
- Lesepass
- Bewegtes Lesen
- Lesehäppchen, Lesestraße, Lesehöhlen, Lesetausch, Stopptanzlesen, Teamlesen usw.
- Blitzlesen
DAZ-Unterricht
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Neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler erhalten zusätzlichen Förderunterricht für Deutsch als Zweitsprache. Auch Kinder aus mehrsprachigen Familien, die keine Deutsch-Muttersprachler sind, können bei Bedarf daran teilnehmen.
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Wenn möglich, werden Kinder aus Parallelklassen zu Lerngruppen zusammengefasst, um auch das Kommunikationsverhalten einüben zu können.
LRS-Förderung
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Kinder mit einer festgestellten Lese-Rechtschreib-Schwäche haben auf einen entsprechenden Antrag der Eltern hin Anspruch auf einen Nachteilsausgleich. Gleichzeitig mit dessen Gewährung fördern wir die betreffenden Kinder hinsichtlich ihrer individuellen Schwächen.
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Beispiele für einen Nachteilsausgleich:
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- Aufgaben in Silbenschrift stellen
- Aufgaben in einzelnen Portionen stellen
- spezielle Erklärung von Aufgaben
- Zeitzugabe in Klassenarbeiten (ggf. mit Korrekturoption)
Digitale Angebote des Landes NRW
Weitere Materialien
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- Unterrichtswerke aller Fächer
- verschiedene Materialpakete des Finken-Verlages zu den Schwerpunkten Lesen und Texte schreiben
- Logineo-Karteien Deutsch
- Rechtschreibwerkstatt
- Lektüren für die Klassen 2 bis 4, teilweise differenziert, mit begleitenden Materialien
Spezielle Materialien für den DAZ-Unterricht
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Deutsch als Zweitsprache 1 bis 5 (Jahndorf-Verlag)
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Sag es auf Deutsch (Wortschatz/Buchstaben)
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Willkommen in Deutschland (lesen und schreiben lernen/ Übungsheft 1 und 2)
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Komm zu Wort (Hefte 1 und 2, Mathe)
Aktuelle und zukünftige Vorhaben
TheaterAG
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Seit dem Schuljahr 2023/24 findet einmal in der Woche die TheaterAG als freiwilliges Angebot statt und wird von den Schülerinnen und Schülern gut angenommen.
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In diesem Kontext findet Sprachbildung automatisch und regelmäßig statt, weil die Schülerinnen und Schüler sich nicht nur Texte erschließen und diese für die Aufführungen lernen, sondern weil sie auch selbst Texte verfassen, die gespielt werden. Darüber hinaus bieten auch das Ausprobieren und Einüben verschiedener Sprecharten wertvolle Möglichkeiten, die eigene Sprachfertigkeit weiterzuentwickeln.
Kulturstrolche
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Auch im Rahmen des Kulturstrolcheangebots der Stadt Meschede, an dem die Luziaschule regelmäßig teilnimmt, bieten verschiedene Aktionen differenzierte Möglichkeiten der Sprachförderung. Hierzu gehören beispielweise:
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- Besuch und Nutzung der Stadtbücherei
- Besuch von Theateraufführungen zu verschiedenen Themen
- Aufnahme eines eigenen Podcasts
Schulbücherei
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Derzeit befindet sich unsere Schulbücherei im Neuaufbau nach einer dringen nötigen Überarbeitung. Bücher aus dem Zeitraum vor der Rechtschreibreform von 1996 wurden aussortiert, Neuanschaffungen teilweise bereits erfolgt.
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Nach der Erfassung der vorhandenen Bestände in einem elektronischen Ausleihsystem ist geplant, den Schülerinne und Schülern die regelmäßige Ausleihe von Büchern zu ermöglichen.
Link TaskCard (mit Praxisbeispielen)