Konzept: Sprachbildungskonzept der St. Nikolaus-Schule Freienohl (Stand: August 2026)
St. Nikolaus-Schule Kath. Grundschule der Stadt Meschede mit Teilstandort in WennemenGrundlage für das Konzept2
Orientierungsrahmen der Bzrg. Arnsberg
Aktuelle Situation an der Schule
Aktuelle Situation an der Schule
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- St. Nikolaus-Schule besteht aus zwei Standorten
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- ca. 32% der SuS haben einen Migrationshintergrund
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- durch die Kriegssituationen sind in den letzten Jahren vermehrt SuS ohne ausreichende / keinen deutschen Sprachkenntnissen in die Schule gekommen
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- durch die fehlenden Sprachkenntnisse fällt es den SuS schwer, dem Unterricht angemessen zu folgen und Lernerfolge zu haben
- je nach Herkunftsland nehmen die SuS an digitalem Unterricht in ihrer Muttersprache teil
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- z.T. nehmen die SuS mit Migrationshintergrund am HSU teil
- die Kommunikation mit den Eltern ist ebenfalls durch fehlende Sprachkenntnisse erschwert
- die Eltern kommen mit anderen Wissensständen über schulische Bildung ins deutsche Schulsystem
Bedarfsfeststellung von sprachlichem Förderbedarf5
Vor der Einschulung
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- Schulspiel (Herbst vor der Einschulung)
- Beobachtungen in den Kindergärten durch die sozialpädagogische Fachkraft oder Sonderpädagogin
- Gespräche mit den jeweiligen Bezugserzieherinnen
- ggf. Hinweise durch die Eltern
- Beoachtungen bei den Forschertagen im Frühjahr vor der Einschulung
- Beobachtungen beim Schulbesuch vor den Sommerferien
- Schuleingangsdiagnose
In der Schule
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- SEP: Eingangsdiagnostik bis zu den Herbstferien in Deutsch und Mathematik; sowie in der Wahrnehmung, Motorik und Konzentration
- Unterrichtsbeobachtungen und Dokumentation bei mündlichen und schriftlichen Beiträgen durch die zuständigen Regelschullehrkraft
- nach Bedarf erfolgt eine interne Beratung durch Sozialpädagogin und/oder Sonderpädagogin
- Beratungsgespräch mit der Schubs-Lehrkraft (am Hauptstandort)
- ggf. Beratungsgespräch mit externen Partnern wie z.B. logopädische Praxen
Schulinterne Eingangsdiagnostik
Protokoll zur Schuleingangsdiagnose
Fördermaßnahmen2
Im Klassenverband
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- sprachliche Förderung findet in allen Unterrichtsstunden und in allen Fächern statt (z.B. feststehende Satzstrukturen)
- es wird wert auf eine gewaltfreie Kommuniktation gelegt
- Lehrkräfte sind Sprachvorbilder
- Erwerb von Fachbegriffen in den verschienden Fächern (z.B. über Wortspeicher)
- Vorlesen von Kinderliteratur
- Erzählanlässe (SEP: Erzählen vom Wochende; JG 3/4: nach besonderen Ereignissen )
- achten auf festgelegte interne Gesprächsregeln
- festgelegte Grundwortschatz wird erarbeitet
- Einsatz von Bilderbüchern in verschiedenen Fächern als Redeanlass (z.B. mit Kamishibai, Bilderbuchkino)
Förderung4
Fördermöglichenkeiten innerhalb der Klasse
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- Bilderkarten von Norbert Sommer-Stumpenhorst
- Lernwörter entsprechend der Inhalte und Fächer (Wortspeicher)
- Nutzung digitaler Medien (z.B. für Übersetzungen, Nachschlagen von Wörtern)
- Unterrichtsmethoden wie Präsentation von Gruppenarbeiten/ Erstellung von Lernplakaten
- individuelle Lesezeiten innerhalb des Unterrichts (Verweis: Lesekonzept)
- verbindliche Lesezeit (Verweis: Lesekonzept)
- Wennemen: Besuch der Bücherei; Freienohl: Nutzung der Klassenbüchereien
- Einsatz von verschiedenen Apps (z.B. Anton/Antolin; BookCreator; Übersetzungsapps) (Verweis: Medienkonzept)
- Wochenabschluss zum Beispiel in Form des Klassenrats
- klasseninterne Rituale wie zum Beispiel "warme Dusche" oder morgentliche Rituale
- kleine Auftritte innerhalb des Schullebens (Einschulungsfeier, Schulabschluss etc.)
- Feedbackkultur innerhalb der Schule
Fördermöglichkeiten außerhalb der Klasse
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- Einsatz SchuBs Lehrkraft in Freienohl
- DaZ-Stunden fest verankert im Stundenplan, wenn möglich
- Adventssingen/Sommersingen
- Autorenlesungen
- Vorlesetag
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- Lesewettbewerb JG 4.
- "FIt in Deutsch" -Kurse innerhalb der Ferien
- HSU: freiwilliges Angebot; Anmeldung erfolgt über die Grundschule (die Eltern erhalten von der Schule den Hinweis auf den HSU)
Maßnahmen in der OGS
Fördermaßnahmen nach Unterricht
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-alle Kinder sprechen deutsch in der Betreuung
-Einsatz von Musikstücken zur Förderung der deutschen Sprache
-Essenswünsche werden in vollständigen Sätzen mit Höflichkeitswörtern bestellt
-verschiedende Kinderspiele, die einen hohen sprachlichen Aufforderungscharakter haben
-Kooperation mit Frau Zängle von der Pfarrbücherei Freienohl (Aktionen wie Lesewettbewerbe intern)
-durch mehrsprachige Mitarbeiter kann immer übersetzt werden
Fortbildungsmöglichkeiten für Lehrkräfte2
PIKAS
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pikas.dzlm.de LINK