Der Werkzeugkasten ist im Gegensatz zu den anderen Unterrichtseiheiten kein vorbereitetes didaktisches Konzept zur Durchführung ovn Unterricht, sondern versteht sich als eine Sammlung produktiver Instrumente im Web 2.0, mit denen Unterricht in einem digitalen Zeitalter gestaltet werden kann.
In den Werkzeugportraits werden ausgewählte Angebote ausführlich vorgestellt und Einsatzmöglichkeiten für den Unterricht aufgezeigt. So können z.B. Tools zur Strukturierung von Inhalten (z.B. Mindmaps), zum gemeinsamen Verfassen von Texten und deren Bearbeitung (z.B. Etherpads) oder Publikationsinstrumente (z.B. Blogs) produktiv für unterrichtliche Zwecke genutzt werden.
Mindwendel ist ein kostenloses, webbasiertes Tool zur Ideensammlung und -organisation. Es wird vom Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung angeboten und ermöglicht kollaboratives Brainstorming.
LernSachen - Der Einsatz von Tablets und Computern im Unterricht an Förderschulen13
Kollaborative Digitale Tools
Neben Asynchronen Lernangeboten, wie Erklärvideos, lernprogramme oder Arbeitsblätter können auch Synchrone lernangebote digital gestaltet werden. Kollaborativ bedeutet dann im virtuellen Raum, dass mehrere Personen gleichzeitig am Lernobjekt arbeiten können. Also nicht nacheinander, wie zum Beispiel in einem Chat, sondern in "Echt-Zeit" simultan
In Sachen Datenschutz muss dabei beachtet werden, über welche Plattform so ein Angebot läuft, welcher Server benutzt wird udn ob eine Anmeldung erforderlich ist oder nicht.
Dieses Angebot gilt als eines der Pioniere von gelungener kollaborativer Arbeit. Sehr zuverlässig und übersichtlich. Dokumente könnena uch für nicht Google Nutzer freigegebn werden.
Wer ein iPad im Einsatz hat und über eine Apple ID verfügt hat auch Zugang zur iCloud von Apple.Dort läuft eine Online Instanz von Pages über die man auch kollaborativ an einem Pages Dokument arbeiten kann, selbst, wenn man nciht bei Apple angemeldet ist oder die App installiert hat.
Wer datenschutztechnisch auf höchstem Niveau agieren möchte, der kann zu einem sogenannten Etherpad greifen. Diese OpenSource Software kann auf eigenen Servern installiert werden. Oder man greift zu einer öffentlichen Instanz, zum Beispiel bei der Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet (ZUM). Diese Pads können ohne Anmeldung erstellt und weitergegeben werden.
Hier kann man einen kostenlosen Account erstellen und Webseiten im sogenannten „Markdown“ Format erstellen. Es kann dann selbst entschieden werden, ob das Dokument privat gelassen werden soll, oder veröffentlicht und die Bearbeitung per Link freigeben werden soll.
Der Vorteil ist, dass hier auch multimediale Elemente, wie Bilder, Videos oder Learningapps eingebunden werden können.
Draw Chat bietet, wie der Name schon sagt, zusätzlich zur gemeinsamen Zeichen- und Schreibfläche einen Chat, in dem sich die Teilnehmer absprechen können.
Mit Meistertask kann in erster Linie eine gemeinsame Aufgabenplanung abgebildet werden. Dazu können Chaträume genutzt werden. Allerdings ist hier eine Anmeldung am Dienst erforderlich, damit es gemeinsam genutzt werden kann. In der kostenlosen Variante können drei Projekte angelegt werden.
Wer gemeinsam musizieren will hat ein Problem. In einer Videokonferenz sind die Bild- und Audioverzögerungen so groß, so dass nicht gemeinsam gesungen und musiziert werden kann.
Eine Lösung wäre eine Multispur Aufnahme, das heißt, der „Bandleader“ gibt eine Musik vor und die Teilnehmer erstellen jeweils eine eigene Spur mit Gesang oder Instrument. Wie das mit Videoaufnahmen funktioniert wird hier beschrieben:
Einen Schritt weiter geht Bandlab. Hier stehen online auch Software Instrumente und ein Spureditor zur Verfügung, mit dem die Einzelspuren dann wie mit einer lokalen Software wie GarageBand abgemischt werden können.
ZUM-Pad ist ein öffentliches Online-Werkzeug der zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V. (ZUM) um gemeinsam Texte zu erstellen oder Informationen zu teilen
Wer datenschutztechnisch auf höchstem Niveau agieren möchte, der kann zu einem sogenannten Etherpad greifen. Diese OpenSource Software kann auf eigenen Servern installiert werden. Oder man greift zu einer öffentlichen Instanz, zum Beispiel bei der Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet (ZUM). Diese Pads können ohne Anmeldung erstellt und weitergegeben werden.
Wer gemeinsam musizieren will hat ein Problem. In einer Videokonferenz sind die Bild- und Audioverzögerungen so groß, so dass nicht gemeinsam gesungen und musiziert werden kann.
Eine Lösung wäre eine Multispur Aufnahme, das heißt, der „Bandleader“ gibt eine Musik vor und die Teilnehmer erstellen jeweils eine eigene Spur mit Gesang oder Instrument. Wie das mit Videoaufnahmen funktioniert wird hier beschrieben:
Einen Schritt weiter geht Bandlab. Hier stehen online auch Software Instrumente und ein Spureditor zur Verfügung, mit dem die Einzelspuren dann wie mit einer lokalen Software wie GarageBand abgemischt werden können.
Kahoot ist eine spielebasierte Lernplattform. Kahoot wird von Lehrkräften benutzt, um den Unterrichtsstoff zu wiederholen oder zu vertiefen. Es schafft einen spielerischen Wettbewerb unter den Mitspielern.
Es können mit relativ geringem Aufwand eigene Spiele erstellt werden. Die Spiele können privat oder öffentlich inder Cloud gespeichert werden.
Edumaps ist eine digitale Pinnwand für Schulen, die Lehrkräfte ermöglich, Unterrichtsmaterialien, Lerninhalte und Lernprodukte strukturiert und einfach zu organisieren und zu teilen. Sie dienst als zentrale Plattform für die Bereitstellung von Lernmaterialien, kann aber auch für kollaboratives Arbeiten mit Schülern, die Erstellung von Wochenplänen, Zeitleisten und mehr genutzt werden.
TaskCards ist ein webbasiertes Tool zur Erstellung und gemeinsamen Nutzung von digitalen Pinnwänden, das speziell für den Einsatz im Unterricht und in anderen kollaborativen Kontexten entwickelt wurde. Es ermöglicht das Sammeln und Organisieren von Notizen, Ideen, Aufgben und Medieninhalten auf einer virtuellen Pinnwand, ähnlich wie ein digitales Plakat oder eine digitale Tafel.