Aus Sicherheitsgründen werden Hebeltechniken noch nicht ganz zu Beginn der Judolaufbahn gelernt. Dies gilt insbesondere für Kinder, Ältere Einsteiger können und sollen aber durchaus schon früher mit Hebeltechniken vertraut gemacht werden.
Im Bereich der höheren Kyu-Grade steht das Erlernen von Hebeltechniken als Lösung von Standardsituationen im Vordergrund. Es sollen vor allem solche Techniken und Varianten gelernt werden, die im Randori der jeweiligen Altersklassen relevant sind.
Vom Trägern des 1. bis 3. Dan wird erwartet, dass sie Armhebel sicher beherrschen und situationsadäquat anwenden können. Dazu gehört auch das Verteidigen gegen Armhebel sowie das Durchsetzen gegen Verteidigungsverhalten.
Letzteres ist auch wesentliches Element der Katame-no-kata
Ashi-garami ist eine beeits zu Beginn des 20. Jahrhunderts aufgrund der Verletzungsgefahr in Randori und Wettkampf verbotene Technik, die nur noch in der Katame-no-kata überliefert wird. Daher gibt es für sie weder Anwendungen noch Varianten.